Notfallmappen für Senioren erstellt

Alle Senioren können in ihrer Gemeindeverwaltung die Mappe kostenlos erhalten

Regen. In der letzten Kreistagssitzung des Jahres 2013 wurde auch die neu erstellte Seniorenmappe des Landkreises Regen vorgestellt. Die Seniorenbeauftragte Christine Kreuzer hatte in Zusammenarbeit mit Rebekka Niedermeier, der Koordinatorin „Regionale Daseinsvorsorge“, die Mappe den Kreisräten vorgestellt.

„Wir - Im Rahmen der Kreistagssitzung übergaben (v.li.) die Seniorenbeauftragte Christine Kreuzer und die BIRD-Koordinatorin Rebekka Niedermeier die ersten Seniorenmappen an die langjährigen gemeindlichen Seniorenbeauftragten Alfred Kasperbauer und Anna Hirtreiter. Foto: Langer/Landratsamt Regen haben 5000 Stück davon drucken lassen“, sagte Kreuzer und erklärte, dass die Mappe an die Kommunen verschickt wird. Dies ist inzwischen geschehen. In den Gemeindeverwaltungen liegt sie nun aus und kann von den Senioren abgeholt werden. Die Broschüre soll das Handeln in einer Notfallsituation ein Stück weit erleichtern, so das Ziel der Verantwortlichen. „Ob Unfall, Krankheit oder Alter – in diesen Situationen stellt sich die Frage, ob der Betroffene alles für sich selbst und gegenüber den Angehörigen geregelt hat“, erklärt Kreuzer und genau hier soll die Mappe eine Hilfe für die Senioren sein. „In der Notfallmappe findet man wichtige Adressen und Telefonnummern für den Notfall, sie enthält Vordrucke, auf denen zum Beispiel der Hausarzt oder ein ambulanter Pflegedienst regelmäßig erforderliche Medikamente, Allergien und Versicherungsdaten eintragen können. In Ihr ist auch eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungs- und Patientenverfügung zu finden“, so die Seniorenbeauftragte weiter. Es gibt in ihr auch Checklisten für Krisensituationen, wie etwa eine Krankenhauseinweisung oder ein Todesfall.

Gefördert wurde die Erstellung der Mappe als Teilprojekt von BIRD I, der Bayerischen Initiative Regionale Daseinsvorsorge I, zur Unterstützung der Seniorenarbeit im Landkreis Regen. Bei Fragen zur Notfallmappe können sich Senioren an den Seniorenbeauftragten der jeweiligen Gemeinde wenden.

Zu den Bereichen „Patienten- Vorsorgevollmacht und Betreuungsvollmacht“ wenden Sie sich bei Bedarf an die dafür angebotenen Fachstellen, einen Anwalt oder Notar.

Meldung vom: 12.10.2017