Wildfrüchte erkennen und verarbeiten

Kräuterpädagogin Elisabeth Hof (rechts) zeigt und erklärt hier die Verwendung der roten Beeren vom Gemeinen Schneeball. Foto: Klaus Eder/LRA Regen

„Wildfrüchte erkennen und verarbeiten“
im Kreislehrgarten Patersdorf, mit Kräuterpädagogin Elisabeth Hof

Gesünder leben mit Früchten aus der Natur

Der Gartenbau-Kreisverband hat wieder zu einem Kurs mit der Kräuterpädagogin Elisabeth Hof in den Kreislehrgarten eingeladen.

Kräuterpädagogin Elisabeth Hof (rechts) zeigt und erklärt hier die Verwendung der roten Beeren vom Gemeinen Schneeball. Foto: Klaus Eder/LRA Regen

Kräuterpädagogin Elisabeth Hof (rechts) zeigt und erklärt hier die Verwendung der roten Beeren vom Gemeinen Schneeball. Foto: Klaus Eder/LRA Regen

Kreisfachberater Klaus Eder konnte 14 Interessierte, überwiegend Frauen, begrüßen und begleitete die Gäste beim ersten Rundgang durch die Gartenanlage. An verschiedensten Hecken und Gebüschgruppen konnten bereits etliche Wildfrüchte entdeckt werden. Die Expertin überraschte die Besucher damit, dass sogar Früchte, die eigentlich landläufig als ungenießbar bekannt sind, dennoch essbar bzw. verwertbar sind. So z. B. die Beeren von Eberesche, Gemeiner Schneeball, Traubenkirsche, Weißdorn und auch Roter Holunder. Sie warnte aber auch zugleich „Bitte nur Früchte verwerten, die man auch sicher kennt!“. Auch die Hagebutten der verschiedensten Wildrosen sind allesamt verwertbar und auch wegen des sehr hohen Vitamin-C-Gehalts besonders geschätzt. Nach dem Rundgang konnten auch Kostproben genommen werden. Elisabeth Hof hatte Fruchtaufstriche mit Zierquitte, Trauben- und Lorbeerkirsche, Feuerdorn, aber auch Holunderbutter und selbstgebackenes Dinkelbrot und Vollkornbaguette mit Brennesselsamen mitgebracht, was allen vorzüglich geschmeckt hat. „Davon werden wir Vieles zuhause gleich mal ausprobieren“, meinte eine Kursteilnehmerin zufrieden.

Meldung vom: 24.09.2018