Regierungspräsident Rainer Haselbeck und Landrat Dr. Ronny Raith informierten sich vor Ort

Von der Größe der Chalets konnten sich die Besucher überzeugen, v.li. Tobias Wittenzellner (Leiter der Kreisentwicklung am Landratsamt Regen), Tourismusreferentin Elisabeth Unnasch, Teresa Sitzberger (Wirtschaftsförderin), Landrat Dr. Ronny Raith, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Thomas und Maria Dittrich, Manuela Königbauer, Michael Prietsch (beide Regierung von Niederbayern) und Jochen Koller, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Bodenmais. Foto: Heiko Langer / Landratsamt Regen
Bodenmais. „Wirtschaftsförderung muss vor Ort wirken“, betont Niederbayerns Regierungspräsident Rainer Haselbeck und besucht deshalb regelmäßig den Landkreis Regen. Gemeinsam mit Kollegen aus der Regierung prüft er, wie Fördermittel eingesetzt werden und welche Ergebnisse sie erzielen. Diesmal führte ihn der Weg, begleitet von Landrat Dr. Ronny Raith und Jochen Koller, dem zweiten Bürgermeister von Bodenmais, auf den Harlachberg. Dort präsentierten Maria und Thomas Dittrich die jüngsten Entwicklungen ihres Betriebs.
„Vor einem Jahr haben wir unsere vier Chalets und vier Erdhäuser eröffnet“, berichtete Maria Dittrich stolz. Die neuen Unterkünfte seien eine Bereicherung für das bestehende Angebot, das bereits das Bauernhaus, das Atelierhaus am Naturteich und das romantische Wiesnschlafhäusl umfasst. „Viele Gäste buchen gezielt die Chalets und Erdhäuser, obwohl die Übernachtung dort etwas teurer ist“, erklärte die Juniorchefin. Zwei der Chalets verfügen über einen Whirlpool, alle neuen Wohnungen haben eine eigene Sauna, und auch die Erdhäuser bieten einen Whirlpool auf der Terrasse. „Wir haben großen Wert auf geräumige Badezimmer gelegt, was unsere Gäste sehr schätzen“, ergänzte Thomas Dittrich.
Die Gäste am Harlachberg genießen vor allem die unberührte Natur, unabhängig von der Unterkunft. „Viele kommen auch, um hier zu heiraten“, erzählte Maria Dittrich. Dabei reichen die Feiern von intimen Trauungen mit nur dem Brautpaar über kleine Familienfeste bis zu großen Feiern im Saal der Gaststätte. „Jeder ist willkommen und soll seine Feier so gestalten können, wie er möchte“, betonte sie. Die Gemeinde Bodenmais unterstützt den Betrieb, indem sie Trauungen vor Ort ermöglicht. „Das Konzept funktioniert“, stellte Bürgermeister Koller fest. Der Biergarten und das Restaurant laden zudem Tagesgäste ein, wobei jede Jahreszeit andere Schwerpunkte setzt. „Im Frühjahr und Sommer wird viel geheiratet, im Herbst und Winter finden Seminare, Tagungen, Yogakurse und Meditationswochenenden statt“, erklärte Maria Dittrich.
Neben Haselbeck, Raith und Koller begleiteten Vertreter aus dem Landratsamt und der Regierung von Niederbayern den Besuch. Tobias Wittenzellner (Leiter der Kreisentwicklung), Teresa Sitzberger (Wirtschaftsförderin), Elisabeth Unnasch (Tourismusreferentin), Manuela Königbauer (Leiterin des Bereichs Wirtschaft, Landesentwicklung, Heimat und Verkehr) und Michael Prietsch (Sachgebietsleiter Wirtschaftsförderung) informierten sich über die Wirkung der Fördermittel.
„Für uns ist diese Unterstützung enorm wichtig“, betonte Maria Dittrich, hob aber auch hervor, dass schnelle Baugenehmigungen entscheidend für die Weiterentwicklung des Tourismus seien. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit der Baubehörde und der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt. „Wir wissen um die besondere Lage am Berg und freuen uns, wenn wir gemeinsam mit den Behörden Lösungen finden“, sagte sie.
Landrat Raith unterstrich, dass es auch im Tourismus keine Sonderwege geben dürfe, aber Vorzeigebetriebe wie der Harlachberg für die Region unverzichtbar seien. „Dieses Projekt ist ein Leuchtturm für unseren Landkreis“, erklärte er. Als Landrat und Präsident des Tourismusverbands Ostbayern sei er stolz auf die touristische Vielfalt der Region. Raith dankte Haselbeck für dessen Einsatz für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung Niederbayerns.
Zum Abschluss lobte der Regierungspräsident die Eigentümerfamilie Kraus-Dittrich: „Es ist beeindruckend, wie gut sich der Betrieb entwickelt hat. Hier zeigt sich, dass die Fördermittel hervorragend investiert wurden.