Nachwuchs

Berufsinformationstour in der Arberlandklinik Zwiesel. Foto: Gesundheitsregion plus

Berufsinformationstour in der Arberlandklinik Zwiesel. Foto: Gesundheitsregion plus

Soziale Ausbildungsberufe
Soziale Berufe brauchen Nachwuchs – gerade mit Blick auf den demografischen Wandel. Um junge Menschen für diese vielfältigen und wichtigen Berufsfelder zu begeistern, hat die Arbeitsgruppe Soziale Berufe im Landkreis Regen die Kampagne „Ich bin Idealist – Du auch?“ entwickelt.

Beteiligt sind die Arberlandkliniken, das Berufsbildungszentrum Zwiesel, der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes Regen, die Caritas RegenDr. Loew in Kollnburg und die Lebenshilfe Regen e.V..
Die Einrichtungen stellen neun soziale Berufe vor und zeigen, wie vielfältig die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region sind. Bei Schulbesuchen und Berufsmessen kommen die Einrichtungen direkt mit jungen Menschen ins Gespräch und informieren über Ausbildung, Praktikum, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst. Ergänzt wird die Kampagne durch Beiträge auf Instagram und Facebook. Dort berichten junge Menschen in Videos von ihrer Ausbildung und geben persönliche Einblicke in ihren Alltag in einem sozialen Beruf.

Medizin
Medizin hautnah erleben und spannende Berufsperspektiven entdecken: Einmal im Jahr lädt die Bustour Medizin Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 dazu ein, die vielfältigen Seiten des Arztberufs im Landkreis Regen kennenzulernen.

Bei der kostenfreien Tour geht es zu verschiedenen medizinischen Einrichtungen im Landkreis. Stopps sind die Arberlandkliniken in Zwiesel und Viechtach, das Gesundheitsamt Regen sowie eine Hausarztpraxis. Dort öffnen Ärztinnen, Ärzte und weitere Fachkräfte ihre Türen und geben Einblicke, die im Schulalltag so nicht möglich sind.

An den verschiedenen Stationen gibt es viel zu entdecken: zum Beispiel spannende Einblicke in die Notfall- und Intensivmedizin, in diagnostische Bereiche wie Endoskopie oder Herzkatheter, in die vielseitigen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes oder in den Alltag einer Hausarztpraxis. Dabei heißt es nicht nur zuschauen, sondern auch selbst ausprobieren! Je nach Programm können die Teilnehmenden beispielsweise an einer Notfallpuppe üben, medizinisches Equipment kennenlernen oder selbst zum Ultraschallgerät greifen. Gleichzeitig bleibt viel Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Fachleuten vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Neugierig auf Medizin? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, den Arztberuf aus nächster Nähe kennenzulernen. Vielleicht heißt es schon bald: Medizinerin oder Mediziner werden – und berufliche Zukunft im Arberland gestalten!