Grenzüberschreitender Dialog und Festkultur

Die Kreiseniorenbeauftragte und Seniorenbeauftragte waren zu Gast in Pilsen

Slavek Rus faszinierte mit seiner Kleidung bei der Veranstaltung die Teilnehmer und stellte sich zum Gruppenbild mit der Kreisseniorenbeauftragte Belinda Stangl (2.v.li.), Harold und Zdenka Blache, Günther Stopfer, Josef und Katharina Zellner, Berta Stopfer. Foto: JUDr. Miloslav Hora

Pilsen. Auf Einladung des tschechischen Kollegen JUDr. Miloslav Hora, Vorsitzender des Seniorenrats der Region Pilsen, reiste die neue Kreisseniorenbeauftragte Belinda Stangl gemeinsam mit mehreren Seniorenbeauftragten aus den Gemeinden des Landkreises Regen zu einem ganztägigen Austausch nach Pilsen. Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war die Teilnahme an der feierlichen Wahl der „Oma 2026“.

Die rundum gelungene Veranstaltung bot den idealen Rahmen, um den persönlichen Kontakt weiter zu vertiefen und das Miteinander über die Grenze hinweg zu feiern. Neben den festlichen Programmpunkten nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit für intensive Fachgespräche. Im Mittelpunkt standen dabei die Planung zukünftiger gemeinsamer Projekte sowie der Ausbau einer verlässlichen, grenzüberschreitenden Seniorenbetreuung.

Sowohl die Delegation aus dem Landkreis Regen als auch die tschechischen Gastgeber betonten, wie wertvoll der Blick über die Grenze ist, um voneinander zu lernen, bewährte Praxisbeispiele zu teilen und neue Impulse für die tägliche Arbeit in den Heimatgemeinden mitzunehmen. Der erfolgreiche Dialog soll schon bald bei weiteren Projekten fortgeführt werden.

„Die Einladung zur Wahl der ‚Oma 2026‘ war für uns eine wunderbare Gelegenheit, Kultur und gelebte Gemeinschaft unserer tschechischen Nachbarn hautnah zu erleben“, betont Kreisseniorenbeauftragte Belinda Stangl. „Die Veranstaltung war rundum gelungen und hat einmal mehr gezeigt, wie viel Herzlichkeit uns verbindet. Auf dieser starken Basis wollen wir in Zukunft anknüpfen. Die Planungen für gemeinsame Projekte laufen und unser Ziel ist es, die grenzüberschreitende Seniorenbetreuung Hand in Hand weiter auszubauen, um älteren Menschen auf beiden Seiten der Grenze die bestmögliche Unterstützung zu bieten.“

Meldung vom: 30.09.2026