Marco Dietl ist neuer Örtlicher Einsatzleiter

Marco Dietl wurde als neuer Örtlicher Einsatzleiter bestellt

Landrat überreichte die Ernennungsurkunde – Vier Örtliche Einsatzleiter im Landkreis

Kreisbrandmeister Marco Dietl ist neuer Örtlicher Einsatzleiter, es gratulierten, v.li. Kreisbrandinspektor Christian Stiedl, Christian Aulinger (BRK), Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Landratsamtsabteilungsleiterin Christin Kelly und Regens Landrat Dr. Ronny Raith. Foto: Heiko Langer / Landratsamt Regen

Kreisbrandmeister Marco Dietl ist neuer Örtlicher Einsatzleiter, es gratulierten, v.li. Kreisbrandinspektor Christian Stiedl, Christian Aulinger (BRK), Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Landratsamtsabteilungsleiterin Christin Kelly und Regens Landrat Dr. Ronny Raith. Foto: Heiko Langer / Landratsamt Regen

Regen. „Wir brauchen Menschen, die sich für die Sache engagieren“, sagt Regens Landrat Dr. Ronny Raith. Besonders in Blaulichtorganisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr und dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) bringen sich viele Bürgerinnen und Bürger ein. Damit ihre Einsätze, vor allem im Katastrophenfall, reibungslos verlaufen, sind gut ausgebildete Führungskräfte nötig. Marco Dietl ist einer dieser Engagierten. Er hat sich an der Feuerwehrschule Geretsried weitergebildet und wurde nun von Landrat Dr. Ronny Raith zum Örtlichen Einsatzleiter ernannt. In einer kleinen Feierstunde überreichte ihm der Landrat persönlich die Ernennungsurkunde.

„Damit haben wir vier Örtliche Einsatzleiter: drei von der Feuerwehr, einer vom BRK“, stellt Raith fest. Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, ebenfalls Örtlicher Einsatzleiter, begrüßt diesen Schritt: „Im Katastrophenfall brauchen wir mehrere Einsatzleiter, da die Aufgabe sehr anstrengend ist. Wenn wir die Aufgaben aufteilen und uns in der Führung abwechseln, können wir konzentrierter und zielgerichteter arbeiten.“ Mit Dietl „sind wir gut aufgestellt“, sind sich Landrat und Kreisbrandrat einig. Mit Hermann Keilhofer und Kreisbrandinspektor Christian Stiedl haben wir zwei erfahrene Kräfte, mit Christian Aulinger (BRK) und Kreisbrandmeister Dietl zwei junge Kräfte.

„Wir müssen uns auf alle Lagen vorbereiten“, betont Landrat Raith. Deshalb sei es „wichtig und richtig“, dass Aulinger und Dietl aus BRK und Feuerwehr mehr Verantwortung übernehmen. Auch Kreisbrandrat Keilhofer unterstützt die Verjüngung und freut sich auf die vertiefte Zusammenarbeit. Es sei entscheidend, sich auf besondere Lagen und lebensbedrohliche Situationen vorzubereiten. „Die nächste Katastrophe wird kommen, wir wissen nur nicht wann“, sagt er. Ziel der Hilfs- und Rettungsorganisationen ist es, vorbereitet zu sein. „Wir wollen den Menschen helfen und in Not beistehen“, betont Raith. Dazu gehört auch die Vorbereitung auf Ernstfälle. „Je weniger wir einschreiten müssen, umso besser. Doch wenn, dann wollen wir vorbereitet sein“, so die Vorgabe des Landrats.

Mit Dietl kommt ein erfahrener Feuerwehrmann ins Team. Seit Sommer 2022 ist er Kreisbrandmeister und führte jahrelang die Freiwillige Feuerwehr Kollnburg als Kommandant. Er ist auch als Lebensretter ausgezeichnet. Im Juni 2021 rettete er einem lebensgefährlich verletzten Jungen nach einem Fahrradunfall das Leben, indem er sofort einen Druckverband anlegte und Erste Hilfe leistete – wofür er 2022 ausgezeichnet wurde. Seit Juli 2022 ist er als Kreisbrandmeister für die Feuerwehren im Bereich Prackenbach und Kollnburg aktiv und organisiert übergeordnete Ausbildungen wie Atemschutz- und Brandcontainer-Trainings.

Meldung vom: 21.10.2026