Testungen künftig montags und mittwochs

Die Mitarbeiter des BRK-Kreisverbandes werden weiter den bei Pendlertests Landkreis unterstützen

Bayerisch Eisenstein. „Die Verschärfung der Testpflicht der tschechischen Grenzpendler ist für die Pendler und für viele Betriebe im Landkreis Regen eine große Herausforderung“, sagt Landrätin Rita Röhrl. Zur Unterstützung wurde vom Landkreis deshalb am Montag kurzfristig eine Teststation mit Schnelltests in der Arberlandhalle in Bayerisch Eisenstein eingerichtet. „Gott sei Dank hat sich mit dem Roten Kreuz, Kreisverband Regen, ein Partner gefunden, der so kurzfristig zur Verfügung stand“, so die Landrätin. Alleine am Vormittag wurden über 500 Menschen getestet „und die gute Nachricht ist, dass darunter kein einziger positiver Befund war.“ Mit dem Geschäftsführer des BRK Regen, Günther Aulinger, wurde wegen der großen Nachfrage über die Ausweitung des Angebotes gesprochen. Es wird deshalb künftig Montag und Mittwoch mit Schnelltest in Bayerisch Eisenstein getestet. Jeweils in der Zeit von 5 Uhr morgens bis 11.30 Uhr und von 13 Uhr bis 15 Uhr. Eine Anmeldung ist hier nicht erforderlich.

So sei gewährleistet, dass Arbeitskräfte, die von Montag bis Freitag aus Tschechien einpendeln den geforderten Test, bei dem die Testung nicht älter als 48 Stunden sein darf, nachweisen können. „Die 48 Stunden Regelung gilt bei der Einreise“, betont die Landrätin. So kann ein Pendler, der am Mittwoch um 7 Uhr getestet wird, bis Freitag, 6.59 Uhr einreisen. Durch die beiden Testtermine werde den meisten Arbeitnehmern geholfen.

Damit die bestehenden Teststrecken in Regen und Viechtach nicht durchgängig von Pendlern belegt sind, müssen auch dort die Testkapazitäten erhöht werden. Deshalb werden einmal die Öffnungszeiten am Abend verlängert und es wird künftig auch an den Wochenenden getestet.

Für die Teststationen in Regen und Viechtach ist weiterhin eine Voranmeldung notwendig. Termine können einfach im Internet unter www.ims-rettungsdienst.de/viechtach oder www.ims-rettungsdienst.de/regen vereinbart werden.

Meldung vom: 25.01.2021