Teilnehmende erarbeiten Ideen für Marketing, Kommunikation und Freizeitkarte

Teilnehmer des zweiten interaktiven Workshops des Interreg-Projekts „Grenzraum entdecken – Naherholung und Geheimtipps“ im Zwieseler Waldmuseum. Ziel war es gemeinsam Ideen für Marketing, Kommunikation und eine interaktive Freizeitkarte zu entwickeln. Foto: Elisabeth Unnasch / Landratsamt Regen.
Zwiesel. Wie kann die Vernetzung der touristischen Grenzregion gestärkt und die Kommunikation der Touristiker dies- und jenseits der Grenze verbessert werden? Rund 30 bayerische und tschechische Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich mit diesen Fragen beim zweiten interaktiven Workshop des Interreg-Projekts „Grenzraum entdecken – Naherholung und Geheimtipps“. Ziel des Projekts ist es, regionale Erlebnisanbieter zu unterstützen, Besucherströme zu lenken und weniger bekannte Ziele populär zu machen.
Projektkoordinatorin Tabea Lepšík von der Kreisentwicklung des Landkreises Regen präsentierte den Projektstand und erläuterte die Umfrageergebnisse „Grenzenlose Freizeit – Ihre Meinung zählt!“. Diese zeigten, dass Sprachbarrieren existieren, aber durch Übersetzungen überwindbar sind, während die Zweisprachigkeit vieler Angebote noch verbessert werden könnte.
Im Workshop entwickelten die Teilnehmer in Kleingruppen konkrete Ideen für die geplante interaktive Online-Freizeitkarte, die Angebote im Grenzgebiet übersichtlich darstellt und besondere „Geheimtipps“ hervorhebt. Ergänzend ist ein digitaler Stempelpass geplant, um Besucher aktiv zu motivieren, diese Orte zu erkunden. Simona Fink von der Koordinierungsstelle Bayern Böhmen des Landkreises Regen unterstützte den Austausch.
„Die Anwesenden zeigten großes Engagement. Die Vielfalt der Meinungen unterstreicht die Bedeutung verstärkter grenzüberschreitender Zusammenarbeit“, fassen Lepšík und Fink zusammen.
Abschließend stellten die Organisatoren weitere Projektmaßnahmen vor, darunter eine Exkursion für Touristiker im Mai sowie eine Outdooraktivität für die Öffentlichkeit.