Sechs Lebenswege finden im Landkreis Regen ein neues Zuhause

Auf unserem Bild sehen Sie Landrat Dr. Ronny Raith (rechts) mit den neu eingebürgerten Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern sowie Simone Kasberger (Leiterin der Ausländerbehörde, links) und Yildiz Oragaz (Ausländerbehörde, daneben). Foto: Martine Ernst / Landratsamt Regen.
Regen. Im Landratsamt Regen wurden sechs Menschen offiziell in den Kreis der deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aufgenommen. Landrat Dr. Ronny Raith leitete die Einbürgerungsfeier persönlich und führte durch den Ablauf.
Mit dabei waren auch Simone Kasberger, Leiterin der Ausländerbehörde, sowie ihre Mitarbeiterin Yildiz Oragaz, die viele der Eingebürgerten über Jahre hinweg begleitet haben – unter anderem die Familie Alfandi. Die Eltern Maan und Taif leben seit vielen Jahren in Deutschland, ihre Kinder Shamma und Noah wurden hier geboren und wachsen im Landkreis Regen auf. Mit der Einbürgerung wird für die Familie nun auch rechtlich nachvollzogen, was im Alltag längst gilt: ein fester Lebensmittelpunkt in der Region.
Ebenfalls eingebürgert wurden Walaa Assani, die seit mehreren Jahren in Deutschland lebt und als Kinderpflegerin arbeitet, sowie Mohammad Saleh Ghannam, der 2015 nach Deutschland kam und derzeit die Mittelschule in Regen besucht.
Landrat Dr. Ronny Raith betonte die Bedeutung des Schrittes: „Die Einbürgerung ist mehr als ein formaler Akt. Sie steht für die bewusste Entscheidung, Teil unserer Gesellschaft zu sein und Verantwortung zu übernehmen.“
Die Einbürgerung erfolgt auf Grundlage des Staatsangehörigkeitsgesetzes. Voraussetzungen sind unter anderem ausreichende Deutschkenntnisse, ein gesicherter Lebensunterhalt sowie die Anerkennung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.