Viel Lob fürs Regionalmanagement

Gruppenbild der Teilnehmer mit Landrat Dr. Ronny Raith (re.), Tobias Wittenzellner (li., Leiter der Kreisentwicklung) sowie Clara Fuchs (3.v.li.) aus dem Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie Sebastian Bauer (4.v.li., Regierung von Niederbayern), Constanze Steffel (5.v.li.) und Kathrin Aichinger (7.v.li.). Foto: Heiko Langer / Landratsamt

Arbeit an den Zielen Ehrenamt stärken, Heimat erleben und lebenswertes Arberland

Gruppenbild der Teilnehmer mit Landrat Dr. Ronny Raith (re.), Tobias Wittenzellner (li., Leiter der Kreisentwicklung) sowie Clara Fuchs (3.v.li.) aus dem Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie Sebastian Bauer (4.v.li., Regierung von Niederbayern), Constanze Steffel (5.v.li.) und Kathrin Aichinger (7.v.li.). Foto: Heiko Langer / Landratsamt

Gruppenbild der Teilnehmer mit Landrat Dr. Ronny Raith (re.), Tobias Wittenzellner (li., Leiter der Kreisentwicklung) sowie Clara Fuchs (3.v.li.) aus dem Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie Sebastian Bauer (4.v.li., Regierung von Niederbayern), Constanze Steffel (5.v.li.) und Kathrin Aichinger (7.v.li.). Foto: Heiko Langer / Landratsamt

Regen. „Heute geht es nicht nur um eine Bestandsaufnahme, wir blicken auch in die Zukunft“, erläuterte Landrat Dr. Ronny Raith bei der Begrüßung der Teilnehmer den Zweck der Lenkungsgremiumssitzung des Regionalmanagements. Tobias Wittenzellner, Leiter der Kreisentwicklung am Landratsamt Regen und kommissarischer Leiter des Regionalmanagements, ergänzte in seiner kurzen Ansprache, dass die „Halbzeit der Förderperiode“ erreicht sei – ein idealer Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz.

Wittenzellner ging zunächst auf die Rahmenbedingungen ein: Bei 80-prozentiger Förderung und dreijähriger Laufzeit beträgt das Projektvolumen rund 533000 Euro. Mit den drei Projekten „Ehrenamt stärken“, „Heimat erleben“ und „Lebenswertes Arberland“ bewegt sich das Regionalmanagement in dieser Förderperiode in den Handlungsfeldern Demographischer Wandel und regionale Identität.

Constanze Steffel und Kathrin Aichinger betreuen unter der Leitung von Tobias Wittenzellner die drei Projekte im Regionalmanagement, wovon das Projekt „Ehrenamt stärken“ das mit den meisten Maßnahmen darstellt. Neben der Erarbeitung einer Engagementstrategie, zahlreichen Engagement- und Förderberatungen, einer sehr gut besuchten Fortbildungsreihe sowie Wertschätzungsaktionen ging vor kurzem auch eine regionale Engagementplattform auf der Webseite „Dahoam im Arberland“ online. Vereine aus dem Landkreis können sich hier darstellen und Engagierte von Morgen ein passendes Ehrenamt finden. „Ein weiterer wichtiger Teil unserer aktuellen Tätigkeit ist die Stärkung des Organisationsmodells Teamvorstand“, erklärte Wittenzellner, denn das Modell entwickle sich zunehmend zum Erfolgsmodell. In Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Nürnberger Land und der Servicestelle für Vereine im Landkreis Lindau entstand 2025 ein 38-seitiges Begleithandbuch für Vereine, das mit dem bagfa-Innovationspreis ausgezeichnet wurde.

„Im Projekt Heimat erleben geht es um regionale Identität“, erklärte Aichinger. Die Ziele sind: frühe Heimatbildung, Sichtbarmachung regionaler Schätze und Stärkung der Heimatverbundenheit. Man habe einiges entwickelt, um Lehrkräften in den Grundschulen Unterstützung zu bieten, etwa ein großes Landkreis-Puzzle oder ein Kartenlegespiel. Künftig sollen auch noch Bildungskoffer und Unterrichtsstunden hinzukommen. Aktuell läge der Fokus auf der Konzeption eines Landkreis-Wimmelbuchs, das bis Ende der Förderperiode in gedruckter Form erscheinen soll. Zudem berichtet Aichinger vom aktuellen Malwettbewerb zum Thema Alltagshelden im Ehrenamt. Bis zum Dienstag, 30. Juni können Grundschulkinder aus dritten und vierten Klassen im Landkreis Bilder von verschiedenen Ehrenämtern einsenden und dank zahlreicher Sponsoren attraktive Preise gewinnen.

„Die Ziele im dritten Projekt Lebenswertes Arberland sind: Förderung der Lebensqualität, gezielte Unterstützung der Bevölkerung in allen Lebensphasen bei aktuellen Herausforderungen und Stärkung der regionalen Gemeinschaft“, erklärte Steffel. Es gibt zahlreiche Aktionen und Angebote: vom Infoportal „Leben im Arberland“ über die sehr erfolgreiche Durchführung von Generationen-Spielecafés bis hin zum regionalen Podcast mit Landkreisoriginalen. Von einem dieser Originale hatte Steffel für die Anwesenden auch eine Hörprobe parat.

Viel Lob für das Engagement im Regionalmanagement kam von Vertretern der Regierung und des Wirtschaftsministeriums. Clara Fuchs lobte das Regionalmanagementteam und die Projekte als „Erfolgsprojekte mit beeindruckenden Teilnehmerzahlen bei allen Veranstaltungen.“ Sebastian Bauer von der Regierung von Niederbayern wiederum sah vor allem auch in den „softeren Themen“ einen „Mehrwert für die Region“ und sprach sich dafür aus, dass es auch nach 2027 bei so guten Erfolgen mit dem Regionalmanagement weitergehen müsse.

Meldung vom: 11.05.2026