Digitaler betrieblicher Pflegekoffer

Tobias Wittenzellner (Leiter Kreisentwicklung, v.li.), Sandra Funk (Gesundheitsregion plus), Constanze Steffel (Regionalmanagement) und Johann Brunner (Verwaltungsdigitalisierung) präsentierten Landrat Dr. Ronny Raith den digitalen Pflegekoffer.

Landkreis Regen bietet Arbeitgebern und pflegenden Beschäftigten praktische Hilfe

Tobias Wittenzellner (Leiter Kreisentwicklung, v.li.), Sandra Funk (Gesundheitsregion plus), Constanze Steffel (Regionalmanagement) und Johann Brunner (Verwaltungsdigitalisierung) präsentierten Landrat Dr. Ronny Raith den digitalen Pflegekoffer.

Tobias Wittenzellner (Leiter Kreisentwicklung, v.li.), Sandra Funk (Gesundheitsregion plus), Constanze Steffel (Regionalmanagement) und Johann Brunner (Verwaltungsdigitalisierung) präsentierten Landrat Dr. Ronny Raith den digitalen Pflegekoffer.

Regen. Wenn ein Mitarbeiter plötzlich einen Angehörigen pflegen muss, stehen nicht nur die Betroffenen selbst vor vielen Fragen. Auch Arbeitgeber – insbesondere kleinere Unternehmen – müssen kurzfristig mit der neuen Situation umgehen. Welche Möglichkeiten hat der Beschäftigte? Welche Regelungen gelten für Pflegezeit? Wo gibt es Beratung und Unterstützung? Der digitale Pflegekoffer des Landkreises Regen liefert Antworten und bietet Unternehmen ein hilfreiches Werkzeug für solche Situationen.

Der Pflegekoffer bündelt wichtige Informationen und praktische Hilfen rund um die Themen Pflege und Beruf. Arbeitgeber können sich selbst informieren und die Inhalte gezielt an betroffene Mitarbeiter weitergeben. Übersichtlich aufbereitet finden sich dort Hinweise zu gesetzlichen Regelungen, Pflegezeit und Familienpflegezeit, finanziellen Hilfen sowie Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Das Angebot umfasst neun Themenbereiche: erste Schritte bei Pflegebedürftigkeit, Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, Pflegeberatung im Landkreis Regen, finanzielle Unterstützung, Informationen für Arbeitgeber, Hinweise für pflegende Angehörige und Pflegebedürftige, teilstationäre und vollstationäre Pflege sowie Formulare und Downloads. Über Verlinkungen zu regionalen Ansprechpartnern können Betroffene direkt Kontakt aufnehmen.

„Pflegebedarf tritt oft plötzlich auf und stellt Beschäftigte und ihre Familien vor große Herausforderungen. Unternehmen profitieren in solchen Situationen von schnellen, verlässlichen Informationen, die sie direkt an ihre Mitarbeiter weitergeben können“, erklärt Constanze Steffel vom Regionalmanagement. „Mit dem Pflegekoffer möchten wir Betriebe dabei unterstützen, ihren Beschäftigten Orientierung zu bieten.“

Auch Landrat Dr. Ronny Raith zeigte sich bei der Vorstellung des Pflegekoffers überzeugt: „Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, bleibt oft wenig Zeit, sich mit den vielen Fragen zu Pflege, finanzieller Unterstützung und der Vereinbarkeit mit dem Beruf auseinanderzusetzen. Der digitale Pflegekoffer bündelt diese Informationen und macht sie leicht zugänglich. Für Unternehmen ist das ein wertvolles Werkzeug, um betroffene Mitarbeiter schnell zu unterstützen und selbst den Überblick zu behalten.“

Gerade für kleinere Betriebe kann der kurzfristige Ausfall eines Mitarbeiters, der sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmern muss, eine besondere Herausforderung darstellen. Der Pflegekoffer hilft Unternehmen dabei, in einer solchen Situation schnell zu reagieren und ihren Beschäftigten passende Informationen und Hilfestellungen an die Hand zu geben. So kann er dazu beitragen, Pflege und Beruf besser miteinander zu vereinbaren.

Der digitale betriebliche Pflegekoffer wurde im Rahmen der Regionalmanagementförderung federführend von Constanze Steffel unter der Leitung von Tobias Wittenzellner, Leiter der Kreisentwicklung, umgesetzt. Als fachliche Ansprechpartnerin stand Sandra Funk von der Gesundheitsregion plus zur Seite und bei technischen Fragen unterstützte Johann Brunner aus dem Bereich Verwaltungsdigitalisierung.

Der digitale betriebliche Pflegekoffer ist auf der Internetseite des Landkreises Regen unter „Gesundheit“ zu finden.

Förderhinweis:
Das Regionalmanagement wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Meldung vom: 07.09.2026