Betreuer wurden fit für Freizeiten gemacht

Das erste der beiden Seminare für die ehrenamtlichen Betreuer der Ferienfreizeiten von KJR und KJA: Ganz klassisch auf den Eingangsstufen des Jugendhauses in Krailing versammelte sich die Gruppe um KJR-Geschäftsführerin Anna Wagner (4.v.re.), KJR-Vorstandmitglied Matthias Sauerteig (5.v.re.) und Kommunalem Jugendpfleger Dirk Reichel (li.) fürs Gruppenfoto. Foto: Andreas Limbeck

Betreuer qualifizieren sich – Auftakt für die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“

Das erste der beiden Seminare für die ehrenamtlichen Betreuer der Ferienfreizeiten von KJR und KJA: Ganz klassisch auf den Eingangsstufen des Jugendhauses in Krailing versammelte sich die Gruppe um KJR-Geschäftsführerin Anna Wagner (4.v.re.), KJR-Vorstandmitglied Matthias Sauerteig (5.v.re.) und Kommunalem Jugendpfleger Dirk Reichel (li.) fürs Gruppenfoto. Foto: Andreas Limbeck

Das erste der beiden Seminare für die ehrenamtlichen Betreuer der Ferienfreizeiten von KJR und KJA: Ganz klassisch auf den Eingangsstufen des Jugendhauses in Krailing versammelte sich die Gruppe um KJR-Geschäftsführerin Anna Wagner (4.v.re.), KJR-Vorstandmitglied Matthias Sauerteig (5.v.re.) und Kommunalem Jugendpfleger Dirk Reichel (li.) fürs Gruppenfoto. Foto: Andreas Limbeck

Krailing. Während der letzte Schnee taut und sich langsam der Frühling meldet, ist es auch wieder Zeit für die Verantwortlichen vom Kreisjugendring (KJR) und der Kommunalen Jugendarbeit (KJA), die Ehrenamtlichen für die Ferienfreizeiten fit zu machen. Am vergangenen Wochenende konnten KJR-Geschäftsführerin Anna Wagner und Kommunaler Jugendpfleger Dirk Reichel knapp 20 Ehrenamtliche im KJR-eigenen Jugendhaus in Krailing begrüßen. Beide freuten sich vor allem darüber, dass sich diesmal die meisten der Teilnehmer neu zum Betreuer ausbilden lassen wollen. Das machte vor allem das gegenseitige Kennenlernen als eine der ersten Einheiten am Freitagabend umso interessanter.

In der Regel ist der zweite Tag des Wochenendes immer sehr umfangreich und teilweise auch inhaltlich anspruchsvoll. So beschäftigten sich die Teilnehmer am Vor- und teilweise noch am Nachmittag in mehreren Kleingruppen mit der Erarbeitung von Verhaltensregeln, der Entwicklung von Leitlinien und ersten Ansätzen einer Selbstverpflichtung für Betreuer.

Nach einer kurzen Kaffeepause hieß es dann „Einstieg ins Spontantraining“. Wagner hatte dazu verschiedenen Szenarien den drei Kleingruppen vorgestellt, bei denen sie entweder eine sinnvolle oder aber auch kreative Lösung der Jury präsentieren konnten. Nachdem das Ganze als kleiner Wettkampf konzipiert war, wurde es zum Schluss hin kurz vor der Preisverleihung besonders spannend. Hängen geblieben ist beispielsweise die Antwort einer Gruppe, die auf die Frage hin: „Das geplante Programm für die Teilnehmer kommt nicht an, die Laune ist im Keller. Was tut ihr?“. Antwort: „Wir gehen mit der ganzen Gruppe in den Keller und suchen so lang danach, bis wir sie gefunden haben.“ Da hatte die Jury neben einem herzlichen Lachen gleich zwei Punkte vergeben, einen für die Kreativität und einen für die Schlagfertigkeit.

Am frühen Samstagabend referierte Reichel über das Bundeskinderschutzgesetz und stellte kurz das Verfahren der Prüfung dar, wenn die Ehrenamtliche dann als Betreuer im Einsatz sind. Danach gab KJR-Geschäftsführerin Wagner noch einen kurzen Input zur „JULEICA“, der Jugendleitercard für Ehrenamtliche und erläuterte die Antragsprozedur. „Inhaber der JULEICA bekommen bei der Ausstellung im Landkreis übrigens auch gleichzeitig die Ehrenamtscard“, machte Wagner die Anwesenden aufmerksam.

Nach dem Abendessen konnten sich die Gruppe beim Cocktailmixen probieren. Unter Anleitung der beiden Verantwortlichen und mit Hilfe des Materials von Böhmwind e.V. testen die meisten gleich mehrere alkoholfreie Cocktails. Der restliche Abend wurde zum Spieleabend ausgelobt. Diesmal standen Kartenspiele wie „Halt mal kurz“, „The Game“ oder „Wizard“ hoch im Kurs. Und natürlich durfte zu vorgerückter Stunde die ein oder andere „Black Story“ nicht fehlen.

Am Sonntag nutzen Wagner und Reichel die erste Einheit zum Auftakt für die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Nach der Einführung des Jugendpflegers, der kurz auf die Geschichte zu den Aktionswochen einging, übernahm eine Betreuerin die Durchführung des „Positionierungsspiels“, welches KJR-Geschäftsführerin Wagner aus den beiden Spielen „Wie wollen wir leben? Standpunkte hinterfragen und diskutieren“ und „Das Positionierungsspiel gegen Vorurteile und Klischees“ kurzerhand für diese Einheit zusammenstellte. Eine durchaus rege Diskussion entstand unter den Teilnehmern bei dem ein oder anderen Statement, was vorgelesen wurde.

Beim Fazit am Sonntagmittag zeigten sich Wagner und Reichel für die Beiträge, die Diskussionen, die Ideen der Teilnehmer, den Austausch untereinander während des gesamten Wochenendes sehr zufrieden. Sie freuen sich bereits jetzt auf das zweite Seminar, welches vom 5 bis 7. April dann im anderen KJR-Jugendhaus, in Abtschlag stattfinden wird.

 

 

 

Meldung vom: 18.03.2019