Mit Bus und Bahn zur Schule

Die Sachgebietsleiterin Teresa Seifert und ihr Team haben in den vergangenen Tagen viel gearbeitet. Der Fahrtweg von jedem Kind, das mit dem ÖPNV zur Schule kommt, wurde überprüft. Foto: Langer/Landkreis Regen

Mit dem Neustart der Schulen beginnt auch eine Wiederbelebung des ÖPNV im Landkreis

Die Sachgebietsleiterin Teresa Seifert und ihr Team haben in den vergangenen Tagen viel gearbeitet. Der Fahrtweg von jedem Kind, das mit dem ÖPNV zur Schule kommt, wurde überprüft. Foto: Langer/Landkreis Regen

Die Sachgebietsleiterin Teresa Seifert und ihr Team haben in den vergangenen Tagen viel gearbeitet. Der Fahrweg von jedem Kind, das mit dem ÖPNV zur Schule kommt, wurde überprüft. Foto: Langer/Landkreis Regen

Die Sachgebietsleiterin Teresa Seifert und ihr Team haben in den vergangenen Tagen viel gearbeitet. Der Fahrtweg von jedem Kind, das mit dem ÖPNV zur Schule kommt, wurde überprüft. Foto: Langer/Landkreis Regen

Regen. Am kommenden Montag, 27. April, beginnt für die Abschlussschüler in Bayern wieder der Schulbetrieb. Im Landkreis Regen bereiten sich die Unternehmer und auch der Landkreis auf den Neustart vor. Im Sachgebiet ÖPNV im Landratsamt Regen werden derzeit die Pläne für den Schülerverkehr der Landkreisschulen überprüft und gegebenenfalls angepasst.

„Wir sind für den Verkehr zu den beruflichen Schulen, den Förderschulen, den Realschulen und den Gymnasien im Landkreis Regen zuständig“, sagt die zuständige Sachgebietsleiterin Teresa Seifert. Bei den Schülern, die im Linienbusverkehr bisher die Schule besuchten, müsse man keine neuen Regelungen finden, denn die Busse werden ab dem 27. April nicht mehr im Ferienfahrplan verkehren, sie werden im Normalfahrplan unterwegs sein. „Hier gilt ab Montag wieder der reguläre Fahrplan“, freut sich Seifert. Bei der Länderbahn werden einige Fahrten im Schienenersatzverkehr stattfinden.  Hier werden die Schüler gebeten auf entsprechende Hinweise auf den Bahnhöfen zu achten.

„Die Fahrgäste müssen in allen öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen“, betont Seifert. Wer keine Maske oder Schal vor Nase und Mund trägt darf nicht befördert werden. Bei den großen Bussen bleibt zudem die vordere Türe verschlossen, ein Fahrkartenverkauf findet nicht statt. Auch in den Bussen sollte darauf geachtet werden, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Hier sind die Jugendlichen selbst gefordert den Abstand zu wahren. Die Masken dürfen von den Fahrgästen während der Fahrt nicht ausgezogen werden, lediglich der Busfahrer darf seine Maske während der Fahrt abnehmen. Sobald er den Fahrgastraum betritt oder den Bus verlässt, um mobilitätseingeschränkten Fahrgästen in den Bus zu helfen, muss auch der Busfahrer einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Auch in den Zügen müssen die Fahrgäste während der Fahrt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch dort sollte möglichst auf die Beachtung des Sicherheitsabstandes geachtet werden.

Allen Fahrgästen des ÖPNV, die nicht zeitgebunden reisen müssen, wird empfohlen auf Mitfahrten während der üblichen Schülertransportzeiten zu verzichten. So könnte der Mindestabstand eher eingehalten werden.

Die Schulen wurden über die Fahrpläne informiert. So, dass auch die Schulen die Möglichkeit haben Eltern und Schüler über die Möglichkeiten aufzuklären.  „Wir haben den ÖPNV auf den regulären Schulbetrieb abgestimmt“, berichtet Seifert und ist so guter Dinge, dass der Schülerverkehr am Montag auch gut funktioniert.

Dadurch, dass momentan nur die Abschlussklassen in die Schulen kommen, rechnen die Verantwortlichen damit, dass die Abstände in den Bussen gut eingehalten werden. Unterstützung bekommen hier die Landkreise vom Bayerischen Verkehrsministerium. Sollte es trotz aller Planungen zu vollen Zügen und Bussen kommen, dann können sich Betroffene auch an das Verkehrsministerium direkt wenden. Auf diese Möglichkeit hat Verkehrsministerin Kerstin Schreyer in einer Pressemeldung hingewiesen. Unter der Nummer 089/2192-3020 ist die Hotline ab sofort Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. Außerdem können Fahrgäste eine Meldung unter enge-im-nahverkehr@stmb.bayern.de per E-Mail abgeben. Wichtig ist dabei die Angabe von Datum, Uhrzeit, Verkehrsmittel, Linie und gegebenenfalls Haltestelle. Bilder können als Ergänzung hilfreich sein, dabei müssen jedoch immer die Persönlichkeitsrechte der anderen Fahrgäste gewahrt werden.

„Wir leiten die Meldungen direkt an die jeweiligen Verkehrsunternehmen beziehungsweise Verkehrsverbünde weiter“, sagt Ministerin Schreyer. „So können wir sicherstellen, dass an den richtigen Stellen nachgebessert wird. Wir gehen dabei auch künftig jedem Hinweis nach. Wenn sich alle an die Hygienevorschriften halten und auch in den nächsten Wochen überflüssige Zug- und Busfahrten vermeiden, werden wir auch diese Herausforderung meistern“, appelliert die Ministerin abschließend.

Weitere Informationen unter https://www.arberland-verkehr.de/category/verkehrsmeldungen/

 

Meldung vom: 24.04.2020