Namensrecht / behördliche Namensänderung

Namensänderungen

Eine behördliche Namensänderung deutscher Staatsangehöriger ist nur in Ausnahmefällen möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Beispiele: – Sammelname (Behinderung durch dauernde Verwechslung) – Anstößige oder lächerlich klingende Namen – Schwierigkeiten in der Schreibweise oder bei der Aussprache, Doppelnamen – im Anschluss an die Einbürgerung – Familiennamen mit „ss“ oder „ß“ – aus familiären Gründen, wenn es für das Wohl des Kindes erforderlich ist.

Welche Unterlagen sind mitzubringen

  • Antrag auf Namensänderung
  • Kopie des Ausweises
  • Aufenthaltsbescheinigung vom Einwohnermeldeamt
  • Abstammungsurkunde – evtl. beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch
  • Führungszeugnis (für über 14 Jahre alte Personen)
  • Nachweis über Besitz des Sorgerechts –
  • Zustimmung des nicht sorgeberechtigten Elternteils
  • evtl. weitere Unterlagen, je nach Einzelfall

Welche Kosten entstehen

  • Vornamensänderung: 2,50 bis 255,00 EUR
  • Familiennamensänderung: 2,50 bis 1.022,00 EUR

Formulare

Informationen im BayernPortal

Meldung vom: 02.11.2018