Seit über 20 Jahren bei Fahrtziel Natur

GUTi-Koordinierungsstelle vertritt die Region bei Jubiläumsveranstaltung in Potsdam

Vertreterinnen und Vertreter der Fahrtziel-Natur-Regionen trafen sich anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kooperation in Potsdam zum Austausch über nachhaltige Mobilität und klimafreundlichen Tourismus. Mit dabei war auch Christina Wibmer von der GUTi-Koordinierungsstelle der Landkreise Cham, Freyung-Grafenau und Regen (2. Reihe, 8. v. l.). Foto: Oliver Lang / Foto&Film Oliver Lang.

Potsdam/Regen. Was vor 25 Jahren als Initiative für umweltfreundliches Reisen begann, ist heute ein bundesweites Netzwerk mit 22 Natur- und Nationalparkregionen. Mit dabei: der Bayerische Wald. Seit 2002 gehört die Nationalpark- und Naturparkregion zur Kooperation „Fahrtziel Natur“ und setzt sich gemeinsam mit ihren Partnern für nachhaltige Mobilität im Tourismus ein. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kooperation nahm Christina Wibmer von der GUTi-Koordinierungsstelle der Landkreise Cham, Freyung-Grafenau und Regen an einer Jubiläumsveranstaltung in Potsdam teil. Vertreter aus Naturschutz, Tourismus und Verkehr nutzten das Treffen, um Erfahrungen auszutauschen und über die Weiterentwicklung klimafreundlicher Mobilitätsangebote zu sprechen.

Für den Bayerischen Wald ist die Mitgliedschaft seit vielen Jahren mehr als ein Symbol. Mit dem Bayerwald-Ticket, und darauf aufbauend, mit GUTi, dem Gästeservice-Umwelt-Ticket, hat Ostbayern ein Angebot entwickelt, das Gästen eine umweltfreundliche Mobilität vor Ort ermöglicht. In den am GUTi-Projekt teilnehmenden 40 Gemeinden wird für Urlaubsgäste die örtliche Gästekarte zum Fahrschein für Bus und Bahn in einem großen Geltungsbereich über Landkreisgrenzen hinweg, sogar bis nach Tschechien. So können viele Ausflugsziele zwischen Furth im Wald und Waldkirchen, zwischen Sankt Englmar und Bayerisch Eisenstein, zwischen Viechtach und Finsterau ohne Auto und Fahrscheinkosten erreicht werden. Dies ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, sondern ein notwendiges Angebotssegment für die kontinuierlich wachsende Nachfrage an nachhaltigen Urlaubsangeboten.

Dass die Region hier eine Vorreiterrolle einnimmt, wurde bereits mehrfach gewürdigt. Das Bayerwald-Ticket erhielt 2009 den Fahrtziel-Natur-Award, 2016 wurde auch das GUTi-Projekt ausgezeichnet. Der Bayerische Wald war zudem die erste süddeutsche Region, die sich der Kooperation angeschlossen hat. „Wir sind mit unserem GUTi in guter Gesellschaft“, weiß Christina Wibmer. Der Austausch innerhalb des Netzwerks liefere wichtige Impulse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilitätsangebote und zeige, dass der Bayerische Wald mit seinem Weg weiterhin zu den Vorreitern in Deutschland zählt.

Meldung vom: 09.06.2026