Sieben neue Bundesbürger

Einbürgerung am Landratsamt Regen, v.li. Michael Spielbauer (stellvertretender Sachgebietsleiter Ausländeramt), Nataraj Tota, Yildiz Oragaz (Ausländeramt), Saosan Khir, Alekszandr Alekszandrov, Alekszandr Alekszandrov, Adam Tomsia, Islamudin Akbari, Landrat Dr. Ronny Raith und Arthur Nicolas Manea. Foto: Heiko Langer / Landratsamt Regen

Landrat Dr. Ronny Raith bürgerte Menschen aus Polen, der Ukraine, Rumänien, Syrien und Indien ein

Einbürgerung am Landratsamt Regen, v.li. Michael Spielbauer (stellvertretender Sachgebietsleiter Ausländeramt), Nataraj Tota, Yildiz Oragaz (Ausländeramt), Saosan Khir, Alekszandr Alekszandrov, Alekszandr Alekszandrov, Adam Tomsia, Islamudin Akbari, Landrat Dr. Ronny Raith und Arthur Nicolas Manea. Foto: Heiko Langer / Landratsamt Regen

Einbürgerung am Landratsamt Regen, v.li. Michael Spielbauer (stellvertretender Sachgebietsleiter Ausländeramt), Nataraj Tota, Yildiz Oragaz (Ausländeramt), Saosan Khir, Alekszandr Alekszandrov, Alekszandr Alekszandrov, Adam Tomsia, Islamudin Akbari, Landrat Dr. Ronny Raith und Arthur Nicolas Manea. Foto: Heiko Langer / Landratsamt Regen

Regen. „Für sie alle ist heute ein ganz wichtiger Tag“, sagte Landrat Dr. Ronny Raith mit Blick auf sieben Bürger, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten. Er betonte, dass die Einbürgerung nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten mit sich bringt. Dr. Raith äußerte die Hoffnung, dass sich die neuen Staatsbürger in ihrer neuen Heimat wohlfühlen und sich beruflich sowie privat in die Gesellschaft einbringen.

Die Eingebürgerten gelobten, die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland zu achten und nichts zu tun, was dem Land schaden könnte. Saosan Khir aus Syrien erhielt als Erste die deutschen Papiere. Sie lebt seit fast elf Jahren in Deutschland und arbeitet im Glasdorf Arnbruck. „Ich fühle mich sehr wohl in Arnbruck“, sagte sie.

Miroszläva Alekszandrova aus der Ukraine, die bisher die ungarische und ukrainische Staatsbürgerschaft besitzt, arbeitet seit 2023 als Chefärztin für Innere Medizin in einer Bodenmaiser Klinik. Ihr Ehemann, Alekszandr Alekszandrov, wurde ebenfalls eingebürgert und arbeitet als Arzt in einer Zwieseler Kurklinik. Beide fühlen sich im Bayerischen Wald wohl, der sie an ihre Heimat in den Karpaten erinnert.

Islamudin Akbari kam 2015 aus Afghanistan nach Deutschland. Er absolvierte eine Schreinerlehre und arbeitet nun in einem Viechtacher Büromöbelbetrieb. Auch er fühlt sich in seiner neuen Heimat so wohl, dass er die deutsche Staatsbürgerschaft beantragte.

Adam Tomsia, ein Koch aus Polen, lebt seit 14 Jahren in Deutschland. Nach mehreren Jahren an der Ostsee arbeitet er seit rund sechs Jahren in einem Bodenmaiser Hotel. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagt er.

Arthur Nicolas Manea, geboren in Spanien, besaß bisher die rumänische Staatsbürgerschaft. Er kam im Jahr 2012 nach Deutschland und lernte im Landkreis Regen den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik. Seit März arbeitet er als Betriebselektriker in einem Regener Holzunternehmen.

Nataraj Tota stammt aus Indien und lebt mit seiner Familie im Landkreis Regen. Während seine Frau als Chefärztin für das Familieneinkommen sorgt, kümmert er sich derzeit um die Kinder. Tota lebt seit dem Jahr 2015 in Deutschland. Die Familie schätzt die Natur im Bayerischen Wald. „In meiner Heimat gibt es keinen Schnee“, berichtet Tota und beschreibt so den größten Unterschied.

Landrat Dr. Raith gratulierte den neuen Staatsbürgern und wünschte ihnen für die Zukunft alles gut, so dass ihnen gelingt im Landkreis Regen „Wurzeln zu schlagen“.

Meldung vom: 09.06.2026