Startschuss für ein Energieberatungsangebot

Energieberater Wolfgang Kuchler und Ute Berndt vom Verbraucherservice Bayern stellen sich vor 

Landrätin Rita Röhrl (vorne links) begrüßte Energieberater Wolfgang Kuchler (3.v.li.) und Ute Berndt (vorne rechts) Verbraucherservice Bayern) im Landratsamt Regen. Mit der Landrätin freuen sich Klimaschutzmanager Patrick Greil (li.), Geschäftsstellenleiter Günther Weinberger (hinten) und Reinhard Wölfl (2.v.re.). Foto: Antonia Neuberger/Landkreis Regen

Landrätin Rita Röhrl (vorne links) begrüßte Energieberater Wolfgang Kuchler (3.v.li.) und Ute Berndt (vorne rechts) Verbraucherservice Bayern) im Landratsamt Regen. Mit der Landrätin freuen sich Klimaschutzmanager Patrick Greil (li.), Geschäftsstellenleiter Günther Weinberger (hinten) und Reinhard Wölfl (2.v.re.). Foto: Antonia Neuberger/Landkreis Regen

Regen. Gute Nachrichten für die Landkreisbewohner: Das Landratsamt Regen bietet in Kooperation mit dem Verbraucherservice Bayern ab Mittwoch, 7. September, zweimal monatlich eine kostenlose stationäre Energieberatung an. Die 45-minütige Beratung findet jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15 Uhr bis 18 Uhr im Besprechungsraum Hirschenstein am Landratsamt statt.

„Die Bürger fühlen sich von der Politik allein gelassen. Zudem erfüllen wir einen lang ersehnten Wunsch vieler Kreisräte“, sagt Landrätin Rita Röhrl. Sie freut sich, dass man nun den Menschen im Landkreis Regen ein konkretes Beratungsangebot machen kann. Energiebarer Wolfgang Kuchler und Ute Berndt vom Verbraucherservice Bayern stellten Röhrl vorab ihr Angebot vor. „Neben einer telefonischen Beratung und der Beratung im Landratsamt gibt es auch die Möglichkeit, dass ich zu den Menschen nach Hause komme“, erklärt Kuchler.

Das Beratungsangebot für die Landkreiseinwohner ist breit gefächert, Heizen und Lüften, gesundes Raumklima, Feuchtigkeit und Schimmel, Energetisches Sanieren, baulicher Wärmeschutz als Dämmung und Fenster und Türen. Auch was Fördermittel für Neubau und Sanierung, moderne Heizungstechniken, Warmwasserbereitung und empfehlenswerter Einsatz von erneuerbaren Energien, angeht, kann man sich beraten lassen. Insbesondere das Thema Energiesparen in Form von Strom und Heizenergie steht im Vordergrund.

„Durch die Termine vor Ort schaffen wir es, individuell angepasste Antworten auf die einzelnen Fragen und Sorgen der Bürger zu liefern,“ so der Energieberater. Durch die verschiedenen Beratungsthemen, wie der Strom- und Wärmeverbrauch, richtiges Lüften und Heizen, der Einbau einer neuen Heizung oder die Optimierung der bestehenden Heizanlage, Solarwärme, Photovoltaik, Gebäudehülle, werden Hinweise gegeben, wie man als Verbraucher am besten Geld und Energie sparen kann. Eine schnelle Kurzberatung ist telefonisch möglich, ansonsten können die Bürger im Landratsamt und auch bei sich zu Hause beraten werden. Für eine Beratung ist eine telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 0800-809802400 notwendig. Die Beratung am Telefon und im Landratsamt Regen ist kostenlos, bei Terminen vor Ort entsteht nur ein geringer Kostenaufwand von maximal 30 Euro. „Für Einkommensschwächere ist dieser Service in vielen Fällen kostenlos“, sagt Ute Berndt.

Ziel sei es die Bürger zu informieren und ihnen eine Unterstützung zu geben. So wird für alle Interessierten ein kostenloser Online Vortrag „Energiesparen im Alltag – Auch Kleinvieh macht Mist“ angeboten. Am Montag, 12.September, 19 Uhr wird Wolfgang Kuchler aufzeigen, was konkret mit einfachen Mitteln erreicht werden kann. Eine abschließende Fragerunde soll helfen aufzuzeigen, wie „leicht sich Energiesparen in unserem Alltag umsetzen lässt.“ Eine Onlineanmeldung unter www.verbraucherservice-bayern.de/termine/EN-1-2022-0096 ist notwendig.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage des Landkreises Regen (www.landkreis-regen.de/klimaschutz) und  unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de sowie unter www.verbraucherservice-bayern.de/themen/energie/energieberatung.

Fünf schnelle Tipps zum Energiesparen

  • Als erstes wird geraten, die Heizung im Frühherbst noch möglichst lang im Sommerbetrieb zu belassen. So lässt sich bares Geld sparen.
  • Die Räume dürfen dennoch nicht komplett ausgekühlt werden, da durch die Kälte in den Wänden und Räumen Feuchtigkeit entsteht, welche zu Schimmel führen kann. Die Raumlufttemperatur in Schlafräumen sollte deshalb möglichst nicht unter 16 °C sinken.
  • Für ein gesundes Raumklima sollte auch in den Wintermonaten nicht auf kurze Stoßlüftungen verzichtet werden. Mit der zugeführten kalten Außenluft lässt sich zum einem die unerwünscht trockene Luft (optimale relative Luftfeuchte 40 bis 60 Prozent) vermeiden. Zum anderem ist ein positiver Nebeneffekt, dass die Frischluft mit weniger Energieeinsatz auf gleiches Niveau erwärmt werden kann.
  • Bei beheizten Räumen sollten die Türen geschlossen bleiben um so einen Wärmeverlust in unbeheizte Räume zu vermeiden.
  • Das Trink- und Nutzwasser, muss mindestens einmal in der Woche auf über 60 Grad Celsius hochgeheizt werden um eine Infektion mit Legionellen zu vermeiden. In der restlichen Zeit genügen 50 Grad Celsius. Eine entsprechende Optimierung der Warmwasserbereitung birgt ein wesentliches Energiesparpotential.

 

Meldung vom: 01.09.2022