U18-Wahl findet am 17. Mai statt

Übernimmt im Landkreis die Federführung in der Organisation und Koordination der U18-Wahl: KJR-Geschäftsführerin Anna Wagner bei ihrem Vortrag im Rahmen des Infoabends. Foto: Reichel

KJR und KJA koordinieren zu den Europawahlen die vorgeschaltete U18-Wahl im Landkreis – Landrätin Röhrl als Schirmherrin 

Übernimmt im Landkreis die Federführung in der Organisation und Koordination der U18-Wahl: KJR-Geschäftsführerin Anna Wagner bei ihrem Vortrag im Rahmen des Infoabends. Foto: Reichel

Übernimmt im Landkreis die Federführung in der Organisation und Koordination der U18-Wahl: KJR-Geschäftsführerin Anna Wagner bei ihrem Vortrag im Rahmen des Infoabends. Foto: Reichel

Regen. „Aus Neugierde wächst politische Bildung.“ Unter diesem Motto finden die sogenannten U18-Wahlen satt. Dabei sei das Motto gut gewählt, finden auch Anna Wagner (Geschäftsführerin Kreisjugendring Regen) und Dirk Reichel (Kommunaler Jugendpfleger im Landratsamt). Die bildungspolitisch mittlerweile größte Initiative in Deutschland wollen beide Akteure möglichst flächendeckend nun auch in den Landkreis holen.

Die U18-Wahl ist den Europawahlen vorgeschaltet, dabei rücken bei der „Wahl vor der Wahl“ politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Die U18-Wahl bietet unter 18-Jährigen die Möglichkeit zur selbstbestimmten Meinungsbildung. „Einhergehend setzt sich die Zielgruppe mit dem politischen System auseinander, hinterfragt und vergleicht Parteiprogramme und bringt eigene Themen zu Sprache“, wissen Wagner und Reichel zu berichten. Beide sehen genau darin einen guten Zugang zur politischen Bildung bei Kindern und Jugendlichen, der ohne große Hemmschwellen gegeben ist und ergänzen, dass das Wissen zu politischen Prozessen ganz ohne Pauken wächst.

„Zur gleichen Einschätzung kommen bei uns im Landkreis auch zwölf der 24 Gemeinden“, freut sich Reichel. Einige Vertreter waren zum Infoabend U18-Wahl, zu dem Wagner und Reichel in die   geladen hatten, in die Arberland vhs gekommen. Dabei stellten sie den anwesenden Jugendbeauftragten, Bürgermeistern, Schulleitern und Fachkräften der Jugendarbeit die nächsten Schritte vor. Der Kreisjugendring (KJR) und die Kommunale Jugendarbeit (KJA) übernehmen die Koordination im Landkreis, kümmern sich um Material wie Plakate und Flyer und stellen den teilnehmenden Gemeinden für die Durchführung der Wahl auch die eigens organsierte „Europabox“ zur Verfügung.

Für die Organisation vor Ort haben Wagner und Reichel vor allem die Jugendbeauftragten im Blick. Diese erhalten Anfang April vom Kreisjugendring die „Europabox“, zugeschnitten auf die jeweilige Gemeinde. Die beiden Akteure freuen sich, wenn weitere Gemeinden ihren Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an der „U18-Wahl“ ermöglichen und für den Wahltag ein Wahllokal zur Verfügung stellen. Interessierte mögen sich noch bis 12. April beim Kreisjugendring in Viechtach melden (Tel. 09942/8938).

Für die diesjährige U18-Wahl, die genau neun Tage vor den Europawahlen und somit am Freitag, den 17. Mai stattfinden wird, konnte der Kreisjugendring Landrätin Rita Röhrl als Schirmherrin gewinnen. Sie unterstützt die Verantwortlichen bei ihrem Vorhaben und plant, eines der Wahllokale am Wahltag zu besuchen.

Diskutiert wurde am Infoabend, ob es eine einheitliche Linie für den Landkreis geben sollte, was das Alter und die Öffnungszeiten der Wahllokale betrifft. Die Anwesenden verständigten sich auf die Zielgruppe der zwölf bis unter 18-Jährigen und auf einheitlichen Öffnungszeiten aller Wahllokale im Landkreis. Gewählt werden kann dann von 14 bis 18 Uhr. Als Wahllokale sind die Rathäuser angedacht oder ein zentraler, gut zu erreichender Raum im Zentrum einer Gemeinde, sofern die Gemeinde selbst über kein eigenes Rathaus verfügt.

Nachdem alle Infos beim KJR zusammenlaufen, planen die Verantwortlichen noch am Wahlabend die Veröffentlichung der Wahlergebnisse im Landkreis.

 

 

Meldung vom: 15.03.2019