Informationen für positiv getestete Personen

Begriffserklärung:

Positiv getestete Personen sind Personen die im Nukleinsäuretest (PCR) positiv getestet sind oder im Antigenschnelltest (durch hierfür geschultes/medizinisches Personal durchgeführt oder überwacht) positiv getestet sind.

Isolationsdauer bei positiv getesteten Personen:

  • Positiver Nukleinsäuretest:

Sowohl bei symptomatischen als auch asymptomatischen mittels Nukleinsäuretest positiv getesteten Personen endet die Isolation frühestens nach Ablauf von fünf Tagen nach Erstnachweis des Erregers und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden. Eine Freitestung ist nicht erforderlich. Liegt an Tag fünf keine Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden vor, dauert die Isolation zunächst weiter an, bis seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt, höchstens aber bis zum Ablauf von zehn Tagen.

  • Positiver Antigentest:

Ein positives Ergebnis eines zertifizierten Antigentests sollte weiterhin mittels Nukleinsäuretest überprüft werden. Weist dieser Nukleinsäuretest ein negatives Ergebnis auf, endet die Isolation mit dem Vorliegen dieses Testergebnisses. Liegt kein Nukleinsäuretestergebnis vor oder ist dieses positiv, endet die Isolation frühestens nach Ablauf von fünf Tagen nach dem positiven Antigentest und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden, spätestens jedoch nach Ablauf von zehn Tagen.

Die Isolation endet unter den vorgenannten Voraussetzungen nur, sofern seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht. Sollte dies nicht der Fall sein, kontaktieren Sie bitte das Gesundheitsamt.

Bei Rückfragen stehen wir unter der Telefonnummer 09921-9019770 oder per E-Mail: gesundheitswesen@lra.landkreis-regen.de zur Verfügung.

Allgemeine Hinweise:

  • Positiv getesteten Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in Isolation begeben.
  • Sollten Symptome bestehen bzw. während der Isolation auftreten, wenden Sie sich bitte an einen Arzt, damit Ihnen ggf. die Arbeitsunfähigkeit für die Dauer der Erkrankung bescheinigt werden kann. Vor Praxisbesuchen ist eine telefonische Voranmeldung erforderlich!
  • Die Isolation hat in einer Wohnung oder einem anderweitig räumlich abgrenzbaren Teil eines Gebäudes zu erfolgen.
  • Positiv getestete Personen dürfen während der Zeit der Isolation die Wohnung nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes verlassen. Der zeitweise Aufenthalt in einem zur Wohnung gehörenden Garten, auf einer Terrasse oder einem Balkon ist allein gestattet. Für Testungen, die zur Beendigung der Isolation vorgenommen werden und für sonstige, vom GA angeordneten Testungen darf die Wohnung allein zu diesem Zwecke verlassen werden.
  • In der gesamten Zeit der häuslichen Isolation muss eine räumliche oder zeitliche Trennung von anderen im Hausstand des Betroffenen lebenden Person sichergestellt sein. Eine „zeitliche Trennung“ kann z. B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine „räumliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die betroffene Person in einem anderen Raum als die anderen Hausstandmitglieder aufhält.
  • Während der Isolation darf der betroffene Hausstand keinen Besuch durch Personen empfangen, die nicht zum selben Hausstand gehören.
  • Sollte während der Isolation eine weitergehende medizinische Behandlung oder ein Rettungstransport erforderlich werden, muss vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder der Rettungsdienst über den Grund der Isolation informieren werden. Das Gesundheitsamt Regen ist zusätzlich zu informieren.
  • Beschäftigte in Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1, Abs. 5 Satz 1 (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen) und § 36 Abs. 1 Nr. 2, 7 IfSG (z.B. Altenheime, Behinderteneinrichtungen, Asylbewerberunterkünfte), die sich nach den Regelungen der Allgemeinverfügung oder aufgrund einer Einzelanordnung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde in Isolation befanden, ihre Tätigkeit in der betroffenen Einrichtung nur wiederaufnehmen dürfen, wenn bei ihnen ein jeweils von einer medizinischen Fachkraft oder einer vergleichbaren, hierfür geschulten Person durchgeführter oder überwachter Nukleinsäuretest oder Antigentest ein negatives Ergebnis aufweist. Als negativer Testnachweis gilt in diesem Zusammenhang auch ein Nukleinsäurenachweis mit einem ct-Wert größer 30. Das negative Testergebnis ist dem Betreiber der betreffenden Einrichtung mit der Wiederaufnahme der Tätigkeit vorzulegen.

Weitere Informationen:

Verdachtsfälle:

Informationen zur Verdienstausfallentschädigung 

Kontaktdaten:

Meldung vom: 02.05.2022