Kurzweilig und Interessant – Ehrenamtskarteninhaber besichtigten die Dampfbierbrauerei in Zwiesel

 - Die Ehrenamtskarteninhaber mit Landrat Michael Adam, Elisabeth Pfeffer und Doris Werner. Foto: Langer/Landkreis Regen Rund 50 Ehrenamtskarteninhaber verbrachten einen kurzweiligen und interessanten Abend in der Dampfbierbrauerei Pfeffer in Zwiesel. Eingeladen dazu hatte der Landkreis Regen, die Teilnehmer wurden in einer Verlosungsaktion des Bürgerbüros ermittelt. Begrüßt wurden sie vor Ort von Landrat Michael Adam und Doris Werner aus dem Bürgerbüro. Auch die zweie Bürgermeisterin Elisabeth Pfeffer hieß die „Ehrenamtler“ willkommen, allerdings nicht in ihrer Funktion als Lokalpolitikerin sondern als Vertreterin der Brauerei.

Bei ihrer Begrüßung hatte Pfeffer einige amüsante und interessante Geschichten rund um die Brauerei parat. So erfuhren die Teilnehmer, wie die Brauerei zu metallernen Fahne kam und warum der Gastraum Schalander heißt. „Jede Brauerei hatte frühere einen Schalander, so wurde der Brotzeitraum der Bierbrauer genannt“, sagte Pfeffer. Aus dem alten Brotzeitraum, der nicht mehr genutzt wurde, hat man nun eine Wirtsstube gemacht, so Pfeffer weiter. Von der Gemütlichkeit der Räumlichkeiten konnten sich die Teilnehmer später noch selbst überzeugen. Zuvor aber durften sie, in zwei Gruppen aufgeteilt, die Brauerei besichtigen. Dabei erfuhren sie, wie Bier traditionell hergestellt wird. Die Pfeffer-Brauerei in Zwiesel stellt alle klassischen Biersorten, vom Hellen über das Pils bishin zum Weißbier selbst her. „Lediglich alkoholfreies Bier brauen wir nicht selber“, weiß Elisabeth Pfeffer. Nach der Besichtigung konnten sich die Teilnehmer bei einer Brotzeit auch von der Qualität der Biere überzeugen. Der Landkreis Regen hatte dabei noch eine Überraschung parat: Landkreiskämmerer Franz Baierl, ein begeitsternder Musiker, spielte mit seinen Freunden schwungvoll auf. So war der Abend sicherlich ein Erlebnis für die Teilnehmer.

Landrat Michael Adam bedankte sich bei den Ehrenamtskarteninhabern „für den schönen Abend“ und „vor allem für das unbezahlbare ehrenamtliche Engagement. Der Landkreis weiß, was die vielen Ehrenamtlichen leisten“, so Adam weiter. Der Einsatz sei unbezahlbar, man könne nur ab und an Danke sagen und versuchen den Einsatz so gut als möglich zu unterstützen. Deswegen werde es auch weiterhin Verlosungen geben, bei denen sich nur die Inhaber von Ehrenamtskarten beteiligen dürften. In diesem Zusammenhang wies Doris Werner abschließend auf die laufenden Verlosungen hin.

Meldung vom: 29.03.2017