Archiv des Autors: Sandra Stoiber-Wiendl

Hintergründe

Die Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus Arberland ist am Landratsamt Regen in der Abteilung Gesundheitsamt verortet. Seit 2017 ist Natalie Walter die Geschäftsstellenleiterin. Die Geschäftsstelle koordiniert die Themen, leitet Arbeitsgruppen, vernetzt Kooperationspartner, organisiert, führt und evaluiert Projekte und erstattet Gremien und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Bericht. Zu der Tätigkeit gehört außerdem die Öffentlichkeitsarbeit für Projekte, die Organisation von Fördermitteln und der Netzwerkausbau in der Region. Wenn Sie Teil der Gesundheitsregionplus Arberland werden wollen, melden Sie sich gerne.

Die Gesundheitsregionplus Arberland wird seit 2015 vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert und befindet sich aktuell in der zweiten Förderphase. Hier finden Sie ein Erklärvideo über die Gesundheitsregionenplus.

Alle Gesundheitsregionenplus in Bayern und die Fördergrundlagen finden sich auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Die Gesundheitsregionplus hat drei Handlungsschwerpunkte: Gesundheitsversorgung, Pflege und Gesundheitsförderung und Prävention. Zu diesen Bereichen werden Arbeitsgruppen, Projekte und Veranstaltungen geplant, durchgeführt und evaluiert. Die genauen Themen und Projekte bestimmt das Gesundheitsforum, das einmal jährlich tagt. In diesem Gremium sitzen Vertretungen der Gesundheitsdienste, Institutionen und Einrichtungen im Landkreis Regen. Den Vorsitz hat Frau Landrätin Rita Röhrl. Den zweiten Vorsitz hat Frau Dr. Carolin Müller, Abteilungsleiterin des Gesundheitsamtes Regen.

Meldung vom: 23.08.2022

Arbeitsgruppen

Unter den drei Handlungsschwerpunkten gibt es Projekte, Netzwerke und auch Arbeitsgruppen. Ein Netzwerk trifft sich wenige Male im Jahr, besteht aus Fachpersonen und tauscht sich zu gemeinsamen Themen aus, informiert sich, deckt Probleme und Lücken auf und beschließt regionale Strategien. Als Beispiel ist hier das Netzwerk Pflegeberatung zu nennen.

Eine Arbeitsgruppe besteht ebenfalls aus Experten, die sich mehrmals im Jahr treffen. Hier werden gemeinsam Projekte oder Kampagnen erarbeitet und durchgeführt. Die Mitglieder einer Arbeitsgruppe bestätigt das Gesundheitsforum. Als Beispiel kann hier die Arbeitsgruppe Soziale Berufe genannt werden, die bereits seit 2017 sich der Nachwuchsgewinnung in der Pflege und dem sozialen Bereich widmet.
Hier finden Sie die aktuellen Arbeitsgruppen und Netzwerke der Gesundheitsregionplus Arberland:

Meldung vom: 23.08.2022

Gesundheit in der Arbeit

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst alle Bereiche in einem Unternehmen. Oft umgesetzt werden dabei Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung oder Psychische Gefährdungsbeurteilung. Bereiche wie Führungskräfteschulungen, Suchtkonzepte, Mobbing oder Mitarbeiterbeteiligung gehören aber auch dazu. Fachlich berät Natalie Walter, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Arberland, das Landratsamt Regen und im Regionalen BGM-Netzwerk. Umsetzt wird das BGM vom Personalrat und der Personalstelle. Gesundheit zu erhalten und zu fördern ist die Fürsorgepflicht jedes Arbeitgebers. Aber auch positiv herausstechen kann man mit guter Fürsorge, gerade wenn es um die Sicherung und Bindung von Fachkräften geht. Beim Regionalen BGM-Netzwerk sind folgende Firmen aus dem Landkreis Regen vertreten:
REHAU AG + Co. KG 
Rhode & Schwarz GmbH & Co. KG
LINHARDT GmbH & Co. KG
Landratsamt Regen
Wellnesshotel Riedlberg

Wenn Sie Teil des BGM-Netzwerkes werden wollen, melden Sie sich gerne bei der Gesundheitsregionplus Arberland.

Wenn Mitarbeiter länger krank sind hilft das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und kann mit geeigneten Maßnahmen Krankheitstage reduzieren und die Mitarbeiter stärken und die Zufriedenheit erhöhen. Seit 2020 ist Natalie Walter BEM-Beauftragte am Landratsamt Regen und leitet das BEM Team.

Meldung vom: 10.10.2022

Psychosoziale Versorgung

Beratungsstellen
Zu einer Beratungsstelle kann man kostenfrei und anonym gehen, ohne dass eine ärztliche Diagnose notwendig ist, vor Ort, telefonische oder manchmal auch Onlineberatung.

Eine Beratungsstelle oder die Seelsorge sollten also die ersten Anlaufstellen sein, wenn man ausgebrannt ist, Stress empfindet, es einem nicht mehr gut geht. Die Beratungsstellen können dann auch gezielt weitervermitteln oder Empfehlungen aussprechen. Im Landkreis gibt es für Erwachsene und Kinder zahlreiche Beratungsangebote. An das Gesundheitsamt Regen kann sich jeder wenden, sowohl mit allgemeinen Fragen oder als auch für psychische oder seelische Beratung, egal in welchem Alter oder in welchem Bereich, anonym und kostenfrei. Hier gibt es drei ausgebildete Fachkräfte, die die Psychosoziale Beratung übernehmen:
Matthias Wagner, 09921-601439, Judith Uhrmann, 09921-601442 und (derzeit unbesetzt) 09921-601295. Niedrigschwellige Hilfe gibt es auch bei der Sozialberatung der Caritas, zu erreichen in Regen unter 09921-94620 und in Viechtach unter 09942-94880.
Der Sozialpsychiatrische Dienst des Bayerischen Roten Kreuzes Regen kann ebenso unter 09921-944630 kontaktiert werden.
Diese drei Beratungsstellen beraten zu allgemeinen Fragen, Konflikten, psychischen Problemen, Erkrankungen, helfen bei Anträgen und in schweren Lebenssituationen. Neben diesen Beratungsstellen kann man sich natürlich auch an die Seelsorgerinnen und Seelsorger der katholischen oder evangelischen Kirche wenden.

Spezialisierte Beratungsstellen
Im Landkreis Regen gibt es auch spezialisierte Beratungsstellen für Erwachsene. Bei finanziellen Schwierigkeiten berät die Schuldnerberatung der Caritas Regen, bei Fragen oder Hilfe zu Sucht berät die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle (Sucht) ebenfalls bei der Caritas Regen, die Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diözese Passau am Standort in Regen bei Konflikten oder Schwierigkeiten in der Familie oder im Umfeld, die Schwangerschaftsberatung beim Gesundheitsamt Regen und bei Pro Familia, den Sozialdienst an den Arberlandkliniken für Angehörige und Erkrankten, die hier gerade stationäre waren oder sind.
Der Hospizverein Arberland e.V. ist für Sterbende, Angehörige und Trauernde Ansprechpartner im ganzen Landkreis Regen.

Psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung
Manchmal reicht aber Beratung nicht aus. Mittlerweile ist im Landkreis Regen ein gutes Versorgungssystem im Bereich der psychiatrischen und psychotherapeutischen Unterstützung. Für beide Bereiche ist die Krankenversicherungskarte, sowie eine medizinische Indikation notwendig und es gibt durchaus Wartezeiten.
Je nach Diagnose übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Therapie für eine gewisse Länge, bei einer Verhaltenstherapie beispielsweise 60 Stunden. Man braucht hierfür keine Überweisung, sondern nur die Krankenkassenkarte. In den wöchentlichen Sprechstunden der Psychotherapeuten können bereits akute Probleme gelöst werden, um die längere Wartezeiten zu überbrücken.
Liegt eine Erkrankung vor, kann ein therapeutisches Angebot in Anspruch nehmen. Bei diesen Krankheitsbildern ist eine ambulante Psychotherapie möglich: Depressionen, Angststörungen und Zwangsstörungen, Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensstörungen, seelische Krankheit aufgrund von frühkindlicher emotionaler Mangelzustände, tiefgreifender Entwicklungsstörungen oder chronischer Erkrankungen, schizophrener und affektiver psychotischer Störungen.

Für eine nicht stationäre Diagnostik und Therapie sind folgende vier Ärzte (ärztliche Psychotherapie) im Landkreis Ansprechpartner:
Dr. Manfred Schappler in Bodenmais, Dr. Andrea Pinker in Frauenau, Dr. Werner Egid in Regen, Dr. Günther Seidl in Ruhmannsfelden und folgende zwei psychotherapeutisch tätige Ärzte Alfons Hackl in Zwiesel und Richard Stegbauer in Viechtach.

Eine ambulante Psychotherapie ist für Erwachsene auch bei den 12 Psychologischen Psychotherapeuten im Landkreis möglich:
Ursula Franke-Wölfl in Bodenmais, Doris Ludwig in Frauenau, Eva Paternoster in Lindberg, Johanna Arneth-Graf in Regen, Kerstin Grau in Regen, Sonja Hofer in Regen, Daria Jeke-Matas in Regen, Marian Wanner in Regen, Ines Kaiser-Heipertz in Ruhmannsfelden, Dr. Thorsten Piendl in Ruhmannsfelden, Astrid Dallüge in Zwiesel, Dr. Esther Sinsel in Zwiesel.

Psychiatrische Versorgung leisten Janette Schlenk in Regen, Dr. Lucie Becker in Viechtach, am MVZ Arberland Dr. Marion Brüsch in Regen und Dr. Eva Katzendobler in Viechtach und die Institutsambulanz BKH Landshut KJP in der Außenstelle Zwiesel.

Telefonnummern und weitere Informationen finden Sie unter der Arztsuche.

Notfälle und akute Krisen
Bei akuten psychischen Problemen, die sofortige Hilfe benötigt, kann seit 01.03.2021 der Krisendienst Niederbayern unter 0800-6553000 erreicht werden. Sogar 24 Stunden am Tag.

Weiteres
Nicht zu vergessen sind auch die kostenlosen bundesweiten Angebote wie die Nummer gegen Kummer unter 0800-1110550 oder die evangelische Telefonseelsorge unter 0800-1110111 oder die katholische unter 0800-1110222.

Außerdem kann man als Selbstzahler auch private Anbieter wie Heilpraktiker etc. aufsuchen.

Meldung vom: 23.08.2022

Gesundheit und Wald

Unser Landkreis Regen ist mit 68% Waldfläche der Waldreichste in Bayern und bietet Einheimischen und Urlaubern viele sportliche Möglichkeiten, aber auch Erholung. Der Wald hat eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Menschen. Sein mildes Klima schützt vor Hitze, Temperaturschwankungen und Wind. Die grüne dunkle Farbe des Waldes entspannt das menschliche Auge, Kopf und Nacken. Die Blätter und Nadeln sind ein natürlicher Lärmschutz und bieten Ruhe. Gesundheit und Wald sind nicht mehr trennbar. Aus diesem Grund hat die Gesundheitsregionplus Arberland ein einzigartiges Angebot geschaffen: „Gsunder Woid“.
Es finden regelmäßige Treffen statt zum Thema Wald und Gesundheit. Die Qualifizierung „Gsunder Woid Guide“ wurde ins Leben gerufen und die ausgebildeten Guides werden vernetzt und am Projekt beteiligt. Aktuelle Waldführungen finden Sie hier.

Meldung vom: 23.08.2022

Natürlich ungesüßt

Gesunde Ernährung und Bewegung sind wichtige Maßnahmen zur Prävention von vielen Erkrankungen. Gleichzeitig steigt weltweit die Energiezufuhr durch mehr Zucker in Lebensmitteln. Dies zeigen auch deutsche Studien wie KIGGS, dass zu viele Kinder übergewichtig sind. Das Bewusstsein für gesunde Ernährung ist vielen bekannt, doch oft wird die Energiezufuhr bei Getränken unterschätzt.

13 Zahnärztinnen und Zahnärzte besuchen die Grundschulen im Landkreis Regen, um über gesunde Zähne aufzuklären. Hier sind nicht alle Grundschulen versorgt. Durch die Pandemie setzte dieses Projekt zwei Jahre aus. Das Projekt Klasse 2000 ist nur in sechs Grundschulen aktiv. In 2022 führten zwei dieser Grundschulen den Ernährungsführerschein ein.

Um die Vorteile von Wasser trinken zu bündeln hat die Gesundheitsregionplus Arberland die Arbeitsgruppe Natürlich ungesüßt gegründet. Sie vernetzt Experten der Bildung, des Schulamtes, der Zahngesundheit, Waldwasser, Ernährung und Gesundheitsförderung.
Ziel ist es gesundes Trinken bei Eltern, Lehrkräften und Kindern zu sensibilisieren und nachhaltig einzuführen. Dies soll mit einer Doppelstunde in den ersten Klassen erzielt werden. 2022 nahmen bereits einige Grundschulen an dem kostenfreien Projekt teil.

Meldung vom: 23.08.2022

Nachwuchs

Nachwuchs in der Pflege ist besonders wichtig und immer mehr machen eine Ausbildung in der Pflege. Das ist im Landkreis Regen der Arbeitsgruppe Soziale Berufe zu verdanken mit der Kampagne „Ich bin Idealist- Du auch?“
Beteiligt sind die Arberlandkliniken, das Berufsbildungszentrum für soziale Berufe des Mädchenwerkes Zwiesel e.V., der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes Regen, die Caritas Regen, Dr. Loew in Kollnburg und die Lebenshilfe Regen e.V.
Die Einrichtungen zeigen den Arbeitsalltag von neun sozialen Berufen, gehen gemeinsam an Schulen und zu Berufsmessen und informieren über Ausbildungen, Praktika, FSJ oder Bundesfreiwilligendienst im sozialen Bereich.  Auf Instagram und Facebook gibt es noch mehr Einblicke mit Videos über Idealisten, die bereits bei uns in der sozialen Ausbildung sind.

Meldung vom: 23.08.2022

Pflegeberatung

Die Pflegeberatung berät zur Pflege, zeigt finanzielle Optionen, kennt Ansprechpartner und Unterstützungsleistungen. Da sich in diesem Bereich gerade viel ändert und immer mehr Angehörige und Pflegebedürftige Hilfe brauchen, hat sich das Netzwerk Pflegeberatung gebildet. Hier sind alle Pflegeberatungen aus dem Landkreis Regen vertreten, sie vernetzen sich, informieren die Bevölkerung, decken Lücken auf und gehen Probleme gemeinsam an.

Meldung vom: 23.08.2022

Pflegewegweiser

Schnell gewinnt das Thema Pflege an Bedeutung. Vor allem dann, wenn man einen Angehörigen oder sich selbst nicht mehr versorgen kann, dabei wünscht man sich die bestmögliche Versorgung in dieser Lebenssituation. Doch wer ist die erste Anlaufstelle, wer hilft und berät neutral und klärt alle rechtlichen und familiären Fragen mit den Betroffenen? „Bei dem großen Angebot im Pflegebereich ist es aber nicht einfach, den Überblick zu behalten, daher haben wir die Broschüre Pflegewegweiser neu aufgelegt mit allen Anbietern zur Pflege im Landkreis Regen“, erklärt Landrätin Rita Röhrl.

Im Pflegewegweiser enthalten ist eine Übersicht über alle Ansprechpartner und Beratungsstellen wie die Pflegeberatung der Krankenkassen, die Fachstellen für pflegende Angehörige der Caritas und des BRKs Regen oder Anlaufstellen zur ärztlichen Diagnose bei Demenzerkrankungen. In der Broschüre finden sich unter „Hilfen für zu Hause“ ambulante Pflegedienste, Sanitätshäuser, Hauswirtschaftliche Hilfe und Entlastungsangebot. Auch die betreuten Wohnformen, stationären Pflegeeinrichtungen, die Kliniken und die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung Pallidonis und der Hospizverein Zwiesel-Regen e.V. sind vertreten. Die Broschüre ist frei von Werbung und jeder Anbieter, kleine ambulante Pflegedienste oder große Träger eine einheitliche Seite gestalten können. So finden sich Suchende schneller zurecht und können gut informiert werden.

Die Broschüre ist zu erhalten bei den Beratungsstellen, den Gemeinden, den Seniorenbeauftragten, kooperierenden Hausärzten, den Krankenkassen und den Pflegeüberleitungen in Viechtach, Zwiesel, Grafenau, Bad Kötzting und Deggendorf oder als PDF. Erstellt wurde die Broschüre von Natalie Walter, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Arberland in Kooperation mit allen Anbietern der Pflege

Meldung vom: 23.08.2022

Jahresschwerpunkt

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege legt Jahresschwerpunkte fest. Diese Themen werden von den Gesundheitsämtern und Gesundheitsregionenplus in den Landkreisen bearbeitet. Vergangene Themen waren unter anderem Kindergesundheit, Seniorengesundheit, Psychische Gesundheit und sexuell übertragbare Infektionen.

2022 ist das Jahresschwerpunktthema Herzgesundheit. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Bayern. Die Kampagne klärt über die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt auf und informiert darüber, wie man diese vermeidet. Rauchen, mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung, psychosoziale Belastungen und daraus resultierende Erkrankungen wie Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes mellitus zählen dazu. Außerdem geht es darum Anzeichen für einen Herzinfarkt zu erkennen und Erste-Hilfe leisten zu können. Die Gesundheitsregionplus Arberland und das Gesundheitsamt stellten beim Drumherum Fest in Regen ein begehbares Herzmodell aus. Über 3.000 Interessierte schauten sich das Organmodell an und informierten sich zu Herzgesundheit.

Meldung vom: 23.08.2022

Ärztliche Versorgung

Informationen für Patienten:
Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten finden Sie unter KVB Arztsuche.

Die Ärztliche Versorgung ist in den meisten Fachbereichen laut Kassenärztlicher Vereinigung ausreichend. Sollten Sie dennoch keinen zeitnahen Termin bei einem Hausarzt, Facharzt oder Psychotherapeuten erhalten, können Sie sich bei der Servicestelle der KVB melden unter 116117 oder 0921 88099-55021 (Gehörlosenfax).

Neben der ambulanten Versorgung sind die Arberlandkliniken mit den Standorten Viechtach und Zwiesel wichtiger Teil der ärztlichen Versorgung, ebenso wie das Arberland MVZ in Viechtach, Regen und Zwiesel.

Welche Bereiche im Landkreis Regen wie ärztlich versorgt sind, finden Sie unter Versorgungsatlas.

Landarztportal für alle angehenden und fertigen Mediziner:
Die Homepage ist online erreichbar (www.landarztportal.de) und dient als Informations- und Sammelplattform für Schüler, Medizinstudierende und Ärzte in Weiterbildung / neue Ärzte in der Region. Die Website soll auf dem Weg zum Arzt unterstützen – von Bewerbung, über das Studium, bis hin zur Niederlassung und Praxisübernahme.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich dort über den Aufbau und Ablauf des Medizinstudiums sowie über Fördermöglichkeiten und die Bewerbung informieren. Entstanden ist die Webseite in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gesundheitsregionen plus Deggendorf, Cham und Freyung-Grafenau.

Gründungsberatung zur Niederlassung:
In den sieben Fortbildungseinheiten werden interessierte Ärztinnen und Ärzte rund um das Thema Niederlassung geschult, wie beispielsweise in Personalrecht oder Qualitätsmanagement für die Praxis.

Die Gesundheitsregionplus Arberland organisiert die Fortbildungen, stellt die Referenten zusammen und schafft so ein regionales Netzwerk. Die Fortbildungsreihe wird an Mittwochabenden im Landkreis durchgeführt, damit die Teilnahmebedingungen erleichtert werden. Entwickelt wurde das Projekt in Absprache mit niedergelassenen und stationären Ärztinnen und Ärzten, da dies zur Nachwuchsgewinnung und zum Austausch führen soll. Die Fortbildungsreihe ist einzigartig in Bayern und wird daher vom Bayerischen Hausärzteverband e.V. gefördert. Erwartet wird, dass interessierte Ärztinnen und Ärzte das regionale Netzwerk im Landkreis kennenlernen, sehen, wie gut die Versorgungsstrukturen in einer ländlichen Region sind und dass es bei einer Niederlassung im Landkreis Regen breit gefächerte Unterstützung gibt.  Hilfe bei der Niederlassung im Bayerischen Wald bietet die dieses Onlineprojekt. Anmelden kann man sich für die Reihe unter gesundheitsregionplus@lra.landkreis-regen.de.

Landarztmacher:
Ein Leuchtturmprojekt zur Ärztesicherung kommt aus dem Bayerischen Wald und ist von Dr. Wolfgang Blank. Mit den Projekten Exzellenter Winter und Sommer können Medizinstudierende sehen, wie die Arbeit als Haus- oder Facharzt auf dem Land ist, welche Vorteile der Bayerische Wald bietet und wie gut hier Vernetzung und Zusammenarbeit stattfinden. Die Gesundheitsregionenplus Arberland, Deggendorf, Cham und Freyung-Grafenau arbeiten seit Jahren mit den Landarztmachern zusammen. Besonders herauszustellen sind aber die regionalen Ärzte und Kliniken, die die Studierende über Wochen betreuen und sich über die Schulter blicken lassen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der AOK Bayern.

Meldung vom: 16.11.2022