Autorenarchiv: Alexandra Weber

Entstehen Kosten für ein erweitertes Führungszeugnis?

Für ehrenamtlich Tätige ist die Ausstellung auf Antrag gebührenfrei (siehe auch unten > Downloads zum Thema: „Merkblatt zur Gebührenbefreiung“). Für haupt- oder nebenamtlich Tätige fällt eine Gebühr von 13,00 € an.

Im Einwohnermeldeamt der Wohnsitzgemeinde ist zur Beantragung vorzulegen:

  • Personalausweis oder Pass
  • Aufforderung zur Vorlage vom erweiterten Führungszeugnis und Bestätigung des Vereins über eine ehrenamtliche Tätigkeit gemäß § 30a Abs. 2 BZR ( siehe auch unten > Downloads zum Thema: „Aufforderung Vorlage erweitertes FZ und Bestätigung Ehrenamtlichkeit“)

Meldung vom: 29.04.2024

Wie sieht es für andere Vereine und Träger aus?

Auch Vereine, die nicht mit der Jugendhilfe kooperieren/in der Jugendarbeit tätig sind und nicht zu den freien Trägern gehören, jedoch Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, sollten sich freiwillig selbst verpflichten. Die Verantwortung eines Vereinsvorstandes, die Eignung der Mitarbeiter einzuschätzen und Vorkehrungen zu treffen Kinder und Jugendliche vor Übergriffen zu schützen, besteht schon jetzt. Das erweiterte Führungszeugnis ist eine Möglichkeit, mit der man ausschließen kann, dass einschlägig vorbestrafte neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter Kinder und Jugendliche betreuen.

Meldung vom: 29.04.2024

Welche Vereine und Träger sind betroffen?

Betroffen sind alle freien Träger der Jugendhilfe (das beinhaltet auch Träger der Jugendarbeit), die eine Förderung durch öffentliche Mittel der Jugendhilfe erhalten. Relevant sind hierbei auch Unterstützungen in Form von Sachleistungen oder Nutzungen gemeindlicher Räumlichkeiten. Art und Dauer der Förderung sowie die Herkunft der Mittel sind unerheblich (z. B. Bundes-, Landes-, Bezirksmittel bzw. kommunale Mittel). In der Regel geht es hier um Zuschüsse für die Jugendarbeit von z.B. Gemeinde, Landkreis, Kreisjugendring und Bayerischer Jugendring.

Meldung vom: 29.04.2024

Das erweiterte Führungszeugnis und die Vereinbarung

Die Umsetzung dieser neuen gesetzlichen Regelung obliegt dem örtlich öffentlichen Träger der Jugendhilfe. Dies ist im Landkreis Regen das Kreisjugendamt.
Um den Prozess so transparent wie möglich zu gestalten, verwenden wir die allgemeinen Empfehlungen des Landesjugendhilfeausschusses vom 13.03.2013 sowie die darin enthaltene Mustervereinbarung, die zwischen Jugendamt und freiem Träger getroffen werden soll. In dieser ist festgelegt, dass im Regelfall Führungszeugnisse von Neben- und Ehrenamtlichen einzusehen sind.

Meldung vom: 29.04.2024

Rechtsgrundlage § 72a SGB VIII als Teil des neuen Bundeskinderschutzgesetzes


Im Rahmen des neuen Bundeskinderschutzgesetzes vom 01.01.2012 wurde auch der § 72a SGB VIII neu gefasst. Die Vorschrift verfolgt das Ziel, einschlägig vorbestrafte Personen von der Wahrnehmung von Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe fernzuhalten bzw. auszuschließen. Betroffen sind nun auch neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Deshalb soll bei Personen, die Minderjährige unmittelbar beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, Einsicht in ein erweitertes Führungszeugnis genommen werden.

Meldung vom: 25.08.2026

Mitternacher Ohe

 - Röhrnachmühlbach, Foto: Touristinfo KirchdorfDas 123 Hektar große Naturschutzgebiet Mitternacher Ohe liegt zum größten Teil bereits im Nachbarlandkreis Freyung-Grafenau und wurde erst 1985 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Nur die Quellbäche Gernbach und Röhrnachmühlbach befinden sich noch im Landkreis Regen. Die naturnahen Gewässerabschnitte bieten Lebensraum für seltene Tierarten wie Fischotter, Wasseramsel und Eisvogel. Die Landschaft wird durch die teilweise tief eingeschnittenen Bachtäler geprägt und erhält dadurch einen besonderen Erlebniswert.

Meldung vom: 09.04.2021

Steinbruchweg

Steinbruchweg, Foto: Landratsamt Regen

Steinbruchweg, Foto: Landratsamt Regen

Der Steinbruchweg in Zachenberg bietet auf einer Länge von 6,2 Kilometern einen Themen– und Rundwanderweg mit insgesamt 9 stillgelegten Steinbrüchen. Teilweise liegen die Steinbrüche etwas abseits des Hauptweges, die Nebenrouten sind aber gut beschildert. Der Weg führt durch Wälder, vorbei an blauen Tümpeln und zum höchsten Punkt, einer kleinen Kapelle. Eine alte Steinhauerhütte wurde restauriert, sie zeigt alte Arbeitsgegenstände und informiert über die harte Arbeitsweise in einem Steinbruch.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Pfahlpartie Metten und Oleumhütte

 - Pfahlpartie bei Viechtach, Foto: Landratsamt RegenDiese beiden Pfahlpartien gehören zu den unbekannteren im Landkreis Regen, obwohl ihre Formationen sichtbar, wenn auch nicht sehr dominant in Erscheinung treten. Allerdings haben diese Quarzfelsen mit starkem Bewuchs zu kämpfen und müssten daher regelmäßig freigeschnitten werden um sie besser sehen zu können.

 

Meldung vom: 09.11.2017

Silberberg

 - Silberberg, Foto: Touristinfo BodenmaisDer Ursprung des Bergwerks liegt im 12ten Jahrhundert, fast mehr als 700 Jahre später, 1962, wurde dort die letzte Schicht gearbeitet. Mittlerweile bietet der Berg vielerlei Attraktionen für seine Besucher an. Bei einer Führung durch den Barbarastollen erlebt man wie anno dazumal das tägliche Brot verdient wurde, ein kleines Museum bietet Einblicke in die Lebensweise der Bergmänner. Eine Besonderheit bietet die sogenannte Stollentherapie, bei der das dort herrschende Reinstluftklima heilend auf Atemwegserkrankungen wirkt. Mit der Bergbahn gelangt man bis zum Gipfel des Silberberges, von dort wird man mit einem Blick über ganz Bodenmais belohnt. Gaststätten an der Mittel– und Talstation laden zur Rast ein. Abenteuerspielplatz, Sommerrodelbahn und Tubingbahn stehen den aktiven Besuchern zur Verfügung.

Meldung vom: 09.04.2021

14 Nothelfer Kapelle

14 Nothelfer Kapelle, Foto: Landratsamt Regen

14 Nothelfer Kapelle, Foto: Landratsamt Regen

Wanderer und Gläubige finden einen Moment der Ruhe und Einkehr bei der 14 Nothelfer Kapelle nahe Eckersberg. Die Kapelle liegt alleine mitten im Wald und bietet mit den Totenbrettern und dem geschmückten Altar eine eigene kleine Idylle. Viele Wanderer und Gläubige finden in der Waldeinsamkeit ihre innere Ruhe und erleben einen Augenblick der Meditation.

 

Meldung vom: 09.11.2017

Informationsbroschüre „Kommunalwahlen in Bayern“

Das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit hat eine Informationsbroschüre herausgegeben. Diese Broschüre soll die Wahlberechtigten über die Bedeutung der Wahlen, das Verfahren bei der Stimmabgabe sowie über Aufgaben und Organisation der Gemeinden und Landkreise unterrichten.

Die Broschüre wird sowohl im Landratsamt als auch in den Gemeinden in begrenzter Anzahl vorgehalten.

Meldung vom: 16.07.2019

Teufelstisch

 - Teueflstisch, Foto: Touristinfo BischofsmaisEiner der Sagen nach soll der Teufel gerade auf seinem Weg von Fahrnbach gekommen sein als ihn ein großer Hunger überkam. Der Teufel ließ sich natürlich nicht lumpen und baute einen Tisch aus großen Gesteinsbrocken. Gerade als er sein Mittagsmahl zu sich nehmen wollte hörte man von der Unterbreitenau das 12 Uhr– Läuten und der Teufel ließ den Tisch zurück und floh. Geologisch betrachtet handelt es sich hier um die Wollsackverwitterung, einen unterirdischen Prozess, der erst nach hunderten von Jahren an die Oberfläche kommt.

Meldung vom: 09.04.2021

Trifterklause Schwellhäusl

 - Trifterklause Schwellhäusl, Foto: Touristinfo Bayerisch EisensteinNicht weit von Zwieslerwaldhaus entfernt liegt die „Trifterklause Schwellhäusl“. Ein uriges Gasthaus mitten im Wald mit Terrasse und Biergarten am Schwellsteig und Forellenteich. Viele Wanderwege laufen am Schwellhäusl vorbei und führen auch bis in die Tschechische Republik. Die Wanderwege sind im Sommer wie Winter begehbar und nach einer anstrengenden Wanderung kann man zur Rast ins Schwellhäusl einkehren und dort die hauseigenen Spezialitäten genießen.

Meldung vom: 09.04.2021

Linde in Handling

Linde in Handling. Foto: Landkreis Regen

Linde in Handling. Foto: Landkreis Regen

Zwischen 150 und 200 Jahre alt wird die Linde in Handling geschätzt. Als eine der wenigen der früher weit verbreiteten Hofbäume, besteht sie noch heute. Die meisten Hofbäume sind inzwischen Hoferweiterungen oder dem Straßenbau zum Opfer gefallen. Die fast 20 m hohe Linde ist seit 1978 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Bachlerner Moos

Bachlerner Moos, Foto: Landkreis Regen

Bachlerner Moos, Foto: Landkreis Regen

Das Naturschutzgebiet Bachlerner Moos, nördlich der Weiler Bachlern und Bühling gelegen, wurde 2003 als Naturschutzgebiet ausgewiesen, deshalb ist es das jüngste Naturschutzgebiet im Landkreis Regen. Geschützt wird die 7,09 Hektar große, markante Abfolge aus Hoch-, Zwischen- und Flachmoorstandorten sowie die typischen Streu– und Feuchtwiesenflächen, auf denen zum Teil sehr seltene Tier- und Pflanzenarten heimisch sind.

 

Meldung vom: 10.10.2018

Linden in Gscheidbühl

Linden bei Gescheidbühl. Foto: Landkreis Regen

Linden bei Gescheidbühl. Foto: Landkreis Regen

Die zwei alten Winterlinden beiderseits der Kapelle bei Gscheidbühl wurden 1991 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt. Die 150 Jahre alten Bäume befinden sich am Wanderweg zur Burgruine Neunußberg. Die mächtigen 15 m hohen Bäume bieten, zusammen mit der Kapelle, ein für die Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes sehr typisches und prägendes Erscheinungsbild.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Linde in Unterrubendorf

Linde in Unterrubendorf. Foto: Landkreis Regen

Linde in Unterrubendorf. Foto: Landkreis Regen

Am Wegrand in Unterrubendorf befindet sich eine sehr schmalkronige, 22 m hohe Linde. Seit 1981 ist sie geschützt. Die Linde hat einen gewaltigen Stammumfang von 8m und ist im unteren Bereich hohl. Zur Stabilisierung des 300 Jahre alten Baumes und aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen regelmäßig bruchgefährdete Äste beseitigt werden.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Dorflinde in Prackenbach

Dorflinde in Prackenbach. Foto: Landkreis Regen

Dorflinde in Prackenbach. Foto: Landkreis Regen

An der zentralsten Stelle, neben der Kirche, steht in Prackenbach eine mächtige Dorflinde. Sie wurde ungefähr im Jahr 1820 gepflanzt und zählt seit 1977 zu den Naturdenkmalen. Wegen der Asphaltierung des Wurzelbereichs und der umliegenden Bebauung bestehen für sie jedoch ungünstige Wuchsbedingungen. Deshalb wird auch regelmäßig eine Baumsanierung durchgeführt und die 26 m breite Krone von Dürrästen freigeschnitten.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Aussichtsturm in Schöneck

Aussichtsturm Schöneck

Aussichtsturm Schöneck

Der fast 20 Meter hohe Aussichtsturm bei Schöneck bietet einen wunderschönen Rundumblick vom Hochplattel (1057 Meter) über die Trinkwassertalsperre bis hin zum Kleinen und Großen Rachel (1453 Meter). Bei gutem Wetter ist sogar eine Sicht bis hin zu den Alpen möglich. In kurzer Zeit ist er von Langdorf aus erreichbar, die Wanderstrecke beträgt nur 2 Kilometer. Ab der Ortsmitte Schöneck führt ein beschilderter Weg die 1,5 Kilometer zum Aussichtsturm hinauf.

 

 

 

Meldung vom: 21.04.2021