Archiv des Autors: Alexandra Weber

Rechtsgrundlage § 72a SGB VIII als Teil des neuen Bundeskinderschutzgesetzes


Im Rahmen des neuen Bundeskinderschutzgesetzes vom 01.01.2012 wurde auch der § 72a SGB VIII neu gefasst. Die Vorschrift verfolgt das Ziel, einschlägig vorbestrafte Personen von der Wahrnehmung von Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe fernzuhalten bzw. auszuschließen. Betroffen sind nun auch neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Deshalb soll bei Personen, die Minderjährige unmittelbar beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, Einsicht in ein erweitertes Führungszeugnis genommen werden.

Meldung vom: 08.04.2024

Umsetzung vom Bundeskinderschutzgesetz im Landkreis Regen

Zum 01.01.2012 hat der Bundesgesetzgeber das sogenannte Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) erlassen. Hierbei handelt es sich um ein ganzes Paket von Gesetzesänderungen, die den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Jugendarbeit ausschließen sollen.
Das Gesetz sieht im § 72a SGB VIII u.a. vor, dass Ehrenamtliche, die Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben, ein sogenanntes „erweitertes Führungszeugnis“ vorlegen müssen.

Grund für die Gesetzesänderung
Anliegen des Gesetzgebers war es, das „erweiterte Führungszeugnis“ als Element eines umfassenden Präventions- und Schutzkonzeptes zur Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen zu etablieren.

Es geht hierbei nicht um einen „Generalverdacht“ gegen die, in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Personen, deren Engagement essentiell für die Kinder- und Jugendhilfe und daher nicht hoch genug zu schätzen ist. Vielmehr soll die Regelung des § 72 a SGB VIII als Anstoß zu einem neuen Verständnis von präventivem Kinderschutz und zur Entwicklung eines allgemeinen akzeptierten und durch geeignete sonstige Maßnahmen flankierenden Präventionskonzeptes verstanden werden.

Nach den gesetzlichen Regelungen sollen die Jugendämter als öffentliche Träger der Jugendhilfe mit allen freien Trägern (z.B. Vereinen, die Jugendarbeit betreiben) Vereinbarungen zur Umsetzung des § 72a SGB VIII treffen. Durch diese Vereinbarungen verpflichten sich die freien Träger, erweiterte Führungszeugnisse von Neben- und Ehrenamtlichen einzusehen. Ziel ist es, einschlägig vorbestraften Personen den Zugang zur Kinder- und Jugendarbeit nachhaltig zu verwehren.

Das Kreisjugendamt unterstützt die freien Träger im Landkreis Regen bei auftauchenden Fragestellungen hinsichtlich der Umsetzung vom Bundeskinderschutzgesetz.

Meldung vom: 12.09.2017

Auftakt zu den „Bayerisch-Böhmischen Wandertagen 2014“

Am Sonntag, den 18.05.2014 um 11:00 Uhr findet auf der Schareben im Zellertal ein Fest zum Auftakt der „1. Bayerisch-Böhmischen Wandertage“ im ArberLand statt (Ende ca. 16:00 Uhr).

Wanderparadies mit Urwaldfeeling zum Seele lüften

Die Bayerisch-Böhmischen Wandertage dauern bis Oktober 2014. Jede Woche werden in den verschiedensten Regionen des ArberLandes geführte Wanderungen aus dem neuen Wanderführer ARBERLAND BAYERISCHER WALD – SUMAVA angeboten.

Bis Oktober sind nun alle Wanderer, die auf der Suche nach „besonderen“ Wanderwegen und -zielen sind, eingeladen, bei den regelmäßig angebotenen geführten Wanderungen die TOP-Wanderwege und somit auch das Wanderparadies ARBERLAND BAYERISCHER WALD – SUMAVA kennen und vor allem schätzen zu lernen.

Das Fest am 18.05.2014 beginnt mit einer Sternwanderung, bei der Wanderer aus allen Himmelsrichtungen zum „Wandermarktplatz Schareben“ marschieren um dort gemeinsam einige gesellige Stunden mit bayerischen und böhmischen „Schmankerln“ und Musik zu verbringen. Für das leibliche Wohl sorgen an diesem Tag die Zellertaler Ortsvereine. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Blaskapelle des Zellertaler Spielmannszuges.

Informationen zum Programm sowie zu den verschiedenen Treffpunkten und Abmarschzeiten der Sternwanderungen, sowie Anmeldebogen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
ARBERLAND REGio GmbH
Touristisches Service Center
Amtsgerichtstraße 6 – 8, D-94209 Regen
Tel. +49(0) 9921 9605 0, Fax +49(0) 9921 9605 101
E- Mail: info@touristisches-service-center.de
Internet: www.wandern.arberland-bayerischer-wald.de

Meldung vom: 29.05.2017

Mitternacher Ohe

 - Röhrnachmühlbach, Foto: Touristinfo KirchdorfDas 123 Hektar große Naturschutzgebiet Mitternacher Ohe liegt zum größten Teil bereits im Nachbarlandkreis Freyung-Grafenau und wurde erst 1985 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Nur die Quellbäche Gernbach und Röhrnachmühlbach befinden sich noch im Landkreis Regen. Die naturnahen Gewässerabschnitte bieten Lebensraum für seltene Tierarten wie Fischotter, Wasseramsel und Eisvogel. Die Landschaft wird durch die teilweise tief eingeschnittenen Bachtäler geprägt und erhält dadurch einen besonderen Erlebniswert.

Meldung vom: 09.04.2021

Steinbruchweg

Steinbruchweg, Foto: Landratsamt Regen

Steinbruchweg, Foto: Landratsamt Regen

Der Steinbruchweg in Zachenberg bietet auf einer Länge von 6,2 Kilometern einen Themen– und Rundwanderweg mit insgesamt 9 stillgelegten Steinbrüchen. Teilweise liegen die Steinbrüche etwas abseits des Hauptweges, die Nebenrouten sind aber gut beschildert. Der Weg führt durch Wälder, vorbei an blauen Tümpeln und zum höchsten Punkt, einer kleinen Kapelle. Eine alte Steinhauerhütte wurde restauriert, sie zeigt alte Arbeitsgegenstände und informiert über die harte Arbeitsweise in einem Steinbruch.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Pfahlpartie Metten und Oleumhütte

 - Pfahlpartie bei Viechtach, Foto: Landratsamt RegenDiese beiden Pfahlpartien gehören zu den unbekannteren im Landkreis Regen, obwohl ihre Formationen sichtbar, wenn auch nicht sehr dominant in Erscheinung treten. Allerdings haben diese Quarzfelsen mit starkem Bewuchs zu kämpfen und müssten daher regelmäßig freigeschnitten werden um sie besser sehen zu können.

 

Meldung vom: 09.11.2017

Silberberg

 - Silberberg, Foto: Touristinfo BodenmaisDer Ursprung des Bergwerks liegt im 12ten Jahrhundert, fast mehr als 700 Jahre später, 1962, wurde dort die letzte Schicht gearbeitet. Mittlerweile bietet der Berg vielerlei Attraktionen für seine Besucher an. Bei einer Führung durch den Barbarastollen erlebt man wie anno dazumal das tägliche Brot verdient wurde, ein kleines Museum bietet Einblicke in die Lebensweise der Bergmänner. Eine Besonderheit bietet die sogenannte Stollentherapie, bei der das dort herrschende Reinstluftklima heilend auf Atemwegserkrankungen wirkt. Mit der Bergbahn gelangt man bis zum Gipfel des Silberberges, von dort wird man mit einem Blick über ganz Bodenmais belohnt. Gaststätten an der Mittel– und Talstation laden zur Rast ein. Abenteuerspielplatz, Sommerrodelbahn und Tubingbahn stehen den aktiven Besuchern zur Verfügung.

Meldung vom: 09.04.2021

14 Nothelfer Kapelle

14 Nothelfer Kapelle, Foto: Landratsamt Regen

14 Nothelfer Kapelle, Foto: Landratsamt Regen

Wanderer und Gläubige finden einen Moment der Ruhe und Einkehr bei der 14 Nothelfer Kapelle nahe Eckersberg. Die Kapelle liegt alleine mitten im Wald und bietet mit den Totenbrettern und dem geschmückten Altar eine eigene kleine Idylle. Viele Wanderer und Gläubige finden in der Waldeinsamkeit ihre innere Ruhe und erleben einen Augenblick der Meditation.

 

Meldung vom: 09.11.2017

Informationsbroschüre „Kommunalwahlen in Bayern“

Das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit hat eine Informationsbroschüre herausgegeben. Diese Broschüre soll die Wahlberechtigten über die Bedeutung der Wahlen, das Verfahren bei der Stimmabgabe sowie über Aufgaben und Organisation der Gemeinden und Landkreise unterrichten.

Die Broschüre wird sowohl im Landratsamt als auch in den Gemeinden in begrenzter Anzahl vorgehalten.

Meldung vom: 16.07.2019

Teufelstisch

 - Teueflstisch, Foto: Touristinfo BischofsmaisEiner der Sagen nach soll der Teufel gerade auf seinem Weg von Fahrnbach gekommen sein als ihn ein großer Hunger überkam. Der Teufel ließ sich natürlich nicht lumpen und baute einen Tisch aus großen Gesteinsbrocken. Gerade als er sein Mittagsmahl zu sich nehmen wollte hörte man von der Unterbreitenau das 12 Uhr– Läuten und der Teufel ließ den Tisch zurück und floh. Geologisch betrachtet handelt es sich hier um die Wollsackverwitterung, einen unterirdischen Prozess, der erst nach hunderten von Jahren an die Oberfläche kommt.

Meldung vom: 09.04.2021

Trifterklause Schwellhäusl

 - Trifterklause Schwellhäusl, Foto: Touristinfo Bayerisch EisensteinNicht weit von Zwieslerwaldhaus entfernt liegt die „Trifterklause Schwellhäusl“. Ein uriges Gasthaus mitten im Wald mit Terrasse und Biergarten am Schwellsteig und Forellenteich. Viele Wanderwege laufen am Schwellhäusl vorbei und führen auch bis in die Tschechische Republik. Die Wanderwege sind im Sommer wie Winter begehbar und nach einer anstrengenden Wanderung kann man zur Rast ins Schwellhäusl einkehren und dort die hauseigenen Spezialitäten genießen.

Meldung vom: 09.04.2021

Linde in Handling

Linde in Handling. Foto: Landkreis Regen

Linde in Handling. Foto: Landkreis Regen

Zwischen 150 und 200 Jahre alt wird die Linde in Handling geschätzt. Als eine der wenigen der früher weit verbreiteten Hofbäume, besteht sie noch heute. Die meisten Hofbäume sind inzwischen Hoferweiterungen oder dem Straßenbau zum Opfer gefallen. Die fast 20 m hohe Linde ist seit 1978 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Bachlerner Moos

Bachlerner Moos, Foto: Landkreis Regen

Bachlerner Moos, Foto: Landkreis Regen

Das Naturschutzgebiet Bachlerner Moos, nördlich der Weiler Bachlern und Bühling gelegen, wurde 2003 als Naturschutzgebiet ausgewiesen, deshalb ist es das jüngste Naturschutzgebiet im Landkreis Regen. Geschützt wird die 7,09 Hektar große, markante Abfolge aus Hoch-, Zwischen- und Flachmoorstandorten sowie die typischen Streu– und Feuchtwiesenflächen, auf denen zum Teil sehr seltene Tier- und Pflanzenarten heimisch sind.

 

Meldung vom: 10.10.2018

Linden in Gscheidbühl

Linden bei Gescheidbühl. Foto: Landkreis Regen

Linden bei Gescheidbühl. Foto: Landkreis Regen

Die zwei alten Winterlinden beiderseits der Kapelle bei Gscheidbühl wurden 1991 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt. Die 150 Jahre alten Bäume befinden sich am Wanderweg zur Burgruine Neunußberg. Die mächtigen 15 m hohen Bäume bieten, zusammen mit der Kapelle, ein für die Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes sehr typisches und prägendes Erscheinungsbild.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Linde in Unterrubendorf

Linde in Unterrubendorf. Foto: Landkreis Regen

Linde in Unterrubendorf. Foto: Landkreis Regen

Am Wegrand in Unterrubendorf befindet sich eine sehr schmalkronige, 22 m hohe Linde. Seit 1981 ist sie geschützt. Die Linde hat einen gewaltigen Stammumfang von 8m und ist im unteren Bereich hohl. Zur Stabilisierung des 300 Jahre alten Baumes und aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen regelmäßig bruchgefährdete Äste beseitigt werden.

 

Meldung vom: 12.06.2017

Dorflinde in Prackenbach

Dorflinde in Prackenbach. Foto: Landkreis Regen

Dorflinde in Prackenbach. Foto: Landkreis Regen

An der zentralsten Stelle, neben der Kirche, steht in Prackenbach eine mächtige Dorflinde. Sie wurde ungefähr im Jahr 1820 gepflanzt und zählt seit 1977 zu den Naturdenkmalen. Wegen der Asphaltierung des Wurzelbereichs und der umliegenden Bebauung bestehen für sie jedoch ungünstige Wuchsbedingungen. Deshalb wird auch regelmäßig eine Baumsanierung durchgeführt und die 26 m breite Krone von Dürrästen freigeschnitten.

 

Meldung vom: 12.06.2017