Autorenarchiv: Alexandra Weber

Die Burggrafenrieder Senke

Als Relikt der früheren Landnutzung in einer feuchten Senke entwickelten sich die parzellierten Felder und Weideflächen zu Ödland, das mangels weiterer Bewirtschaftung immer stärker verbuschte und teils aufgeforstet wurde. Zum Erhalt der Kulturlandschaft und der Feuchtwiesen wurden Ende der 90er Jahre größere Fichtenbestände entfernt, was nur durch die entgegenkommende Haltung der Grundeigentümer möglich wurde. Gleichzeitig wurde im Rahmen eines Pilotprojektes mit genügsamen Hochland-Rindern der früher typische Weidebetrieb wieder aufgenommen. Durch Unterdrückung des Gehölzaufwuchses in Folge regelmäßiger Beweidung können diese überlieferten, für das örtliche Landschaftsbild typischen Flurformen nun als offenes Grünland erhalten und vielen der daran angepaßten, zum Teil seltenen Pflanzenund Tierarten das überleben gesichert werden.

Wegbeschreibung
Talsenke zwischen Habischried und Burggrafenried. RWW 3 ab Ortsmitte Bischofsmais Richtung Habischried. Ab Habischried links nach Burggrafenried (RWW 7)

Weitere Informationen bei:
Tourist-Information Bischofsmais
Hauptstraße 34, 94253 Bischofsmais
Tel.: 09920/940-444 Fax: 09920/940-440
E-Mail: touristikinformation@bischofsmais.de
www.bischofsmais.de

Meldung vom: 30.04.2018

Pausenhof-Neugestaltung

Ein Schulhof im Wandel: Aus einer früher monotonen Schotterfläche haben hier zur Jahrtausendwende Schulkinder, Eltern und Lehrer – überwiegend in Eigenleistung – einen vielfältig nutzbaren grünen Schulhof geschaffen, der auch so manchem Schulfest einen lebendigen Rahmen geben kann. Heute ist dieser Bereich vor allem Bewegungs- und Spielplatz: Ein liegender Kletterbaum, eine Hangrutsche, das Völkerballfeld, mehrere Bänke, passende Gehölze und eine begrünte Sitzmulde sind die neuen Funktions- und Gestaltungselemente, die nach Schulschluß; nicht nur Kinder und Jugendliche zum „spielerischen2 und erholsamen Verweilen einladen. Der Platz bietet zugleich Stellplätze, die ausserhalb der Schulbetriebszeiten, auch füür die benachbarte Mehrzweckhalle der Gemeinde genutzt werden können.

Wegbeschreibung
Ca. 600 m nach Abfahrt von der B 11 nach Gotteszell, etwa 50 m links oberhalb der Ortsdurchfahrt, an der Grundschule.

Weitere Informationen bei:
Verkehrsamt Gotteszell
Annabergstraße 1, 94239 Gotteszell
Tel.: 09929/902000, Fax: 09929/1346
E-Mail: tourist-info@gotteszell.de
www.gotteszell.de

Meldung vom: 30.04.2018

Pausenhof Neugestaltung in Kirchberg im Wald

Kinder lieben die Natur, wollen sie immer neu entdecken und erleben – dieser neugestaltete Schulhof bringt Natur in die Schule.
Von 1996 – 1998 planten und bauten Schüler, Eltern, Lehrer, Fachplaner und Kommune diese Anlage nach dem Prinzip der „Benutzerbeteiligung“. Heute freuen sich Lehrer und Schulkinder über die gelungene und kindgerechte Aufteilung, die naturgemäße Ausstattung und Begrünung. Der Schulgarten, der Schulteich mit Wasserspielgelände sowie die Rand- und Fassadenbepflanzung ermöglichen Benutzern und Besuchern Naturerfahrung mit allen Sinnen.

Wegbeschreibung
Vom Amthofplatz aus in die Nebenstraße am Amthofgebäude, Richtung Grundschule und Kindergarten.

Weitere Informationen bei:
Tourist-Information Kirchberg im Wald
Rathausplatz 1, 94259 Kirchberg im Wald
el.: 09927/9400-28, Fax: 09927/1043
E-Mail: touristik@kirchbergimwald.de
www.kirchbergimwald.de

Meldung vom: 30.04.2018

Der Moosbacher Pfahl

Auf den trockenen, basenarmen Silikatverwitterungsböden des Pfahls konnten sich nur Birken-Eichen-Wälder und Kleinstrauch- bzw. Wacholderheiden etablieren. Ein ca. 12,1 ha großer Pfahlabschnitt wurde hier bereits 1939 als „Moosbacher Pfahl“ unter Naturschutz gestellt. Ein besonderer Vorteil für den Urlauber wie auch für die Einheimischen ist ein attraktiver, sehr gut begehbarer Wanderweg, der diesen seltenen Lebensraum erschließt.

Eine Besonderheit dieses Pfahlabschnittes sind die 14 Kreuzwegstationen und die teils lebensgroßen Figuren aus dem Jahre 1852, die den Moosbacher Pfahl auch zu einem Stück Geschichte der Frömmigkeit im Bayerischen Wald machen. Wissenswertes zu Geologie, Nutzungsgeschichte und Vegetation des Pfahls kann auf einem Naturlehrpfad am Großen Pfahl bei Viechtach (direkt neben der B 85) sowie in der Pfahlausstellung des Naturparks Bayerischer Wald, im Alten Rathaus (BauD) am Stadtplatz in Viechtach, erfahren und erkundet werden.

Wegbeschreibung
Von der B 85 Viechtach in Richtung Cham, gleich nach Unterrubendorf links ab nach Moosbach. Knapp 300 m vor Moosbach von Nordwest nach Südost verlaufend. FWW Waldmünchen-Passau und FWW „Pandurensteig“. Ein Weg läuft exakt parallel zum Pfahl.

Weitere Informationen bei:
Verkehrsamt Prackenbach
Schulweg 10, 94267 Prackenbach
Tel.:09942/9445-14, Fax: 09942/9445-21
E-Mail: tourist-info@prackenbach.landkreis-regen.de
www.prackenbach.de

Meldung vom: 30.04.2018

Modellprojekt INKA („inklusive Kinder- und Jugendarbeit“) der Lebenshilfe Regen e.V.

Seit Anfang des Jahres 2015 hat sich die Lebenshilfe Kreisvereinigung Regen e.V. auf den Weg gemacht, das Thema Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit im gesamten Landkreis weiter zu entwickeln. In den zurückliegenden Jahren gab es sowohl auf Landkreis- als auch auf örtlicher Ebene erste kleine Schritte hin zu mehr Inklusion in der Jugendarbeit.

Das Modellprojekt der Lebenshilfe setzt allerdings noch viel früher an. Man möchte Türen öffnen und Barrieren abbauen, damit Kinder und Jugendliche, egal ob mit oder ohne Behinderung, gemeinsam ihre Freizeit gestalten können. Die Fachkräfte der Lebenshilfe, die dieses Modellprojekt umsetzen, sehen sich vor allem als Berater und Vermittler. Darüber hinaus können sie über ihre Struktur eine Begleitung gewährleisten oder stehen selbst als Kooperationspartner zur Verfügung.

Ziel des Projektes ist es, möglichst flächendeckend mit sämtlichen Akteuren der Jugendarbeit in den Märkten, Gemeinden und Städten unseres Landkreises, eine gemeinsame Freizeitgestaltung aller Kinder und Jugendlichen vor Ort zu realisieren.

Meldung vom: 09.06.2017

Neuer Führerschein ab 19. Januar 2013

Regen. Am 19. Januar 2013 wird deutschlandweit ein neuer Führerschein eingeführt. Alle ab diesem Zeitpunkt ausgestellten Führerscheine werden auf 15 Jahre befristet. Alle Führerscheine die vor dem 18.01.2013 ausgestellt wurden (graue und rosa Papierführerscheine, Kartenführerscheine) bleiben bis zum Jahr 2033 gültig. Ein Umtausch ist daher spätestens in 20 Jahren erforderlich.

Zum gleichen Zeitpunkt ändern sich in Deutschland auch zahlreiche Fahrerlaubnisklassen. Die bisherigen Klassen M und S werden durch die neue Klasse AM ersetzt. Im Zweiradbereich wird darüber hinaus der bisherige beschränkte Motorradführerschein (A18) durch die neue Klasse A2 ersetzt. Zukünftig können dann Motorradfahrer der Klassen A1 und A2 nach zweijährigem Besitz der Klasse und Ablegen einer praktischen Prüfung in die nächst höhere Zweiradklasse gelangen. Zu beachten ist, dass der automatische Aufstieg von der bisherigen Klasse A18 in die Klasse A damit wegfällt. Wer bereits vor 18. Januar 2013 Inhaber der Klasse A18 (beschränkt) ist, kann auch künftig automatisch nach zwei Jahren Krafträder der Klasse A unbeschränkt führen!

Auch im Pkw-Bereich wird es Änderungen geben. So wird eine neue Fahrberechtigung für Gespanne bis 4250 Kilogramm eingeführt. Der so genannte „B96“ kann nach erfolgreichem Erwerb der Klasse B und einer weiteren Unterweisung bei einer Fahrschule erworben werden. Eine zusätzliche Prüfung ist hier dann nicht erforderlich. Für Lkw-Fahrer ändern sich zukünftig die Mindestalterregelungen. Nicht wie bisher mindestens 18 Jahre, sondern 21 Jahre muss der Bewerber alt sein, um einen Lkw-Führerschein erwerben zu können. Ausnahmen wird es für Berufskraftfahrer geben. Weitere Informationen zu den Änderungen ab 19. Januar 2013 finden Sie auch auf der Internetseite des Landkreises Regen unter www.landkreis-regen.de.

 

Meldung vom: 27.04.2018

Naturschutzgebiet Kiesau

Das zwischen Rabenstein und Bodenmais hochgelegene Übergangsmoor wurde mit seinen Moorrandwäldern und dem historischen Quarzbruch mit Stollen 1993 mit 10 Hektar Fläche unter Naturschutz gestellt. Der Bruch weist interessante Begleitgesteine des Quarz auf. Lehrtafeln vermitteln die Geschichte und die Mineralogie dieser ehemaligen Quarzgewinnungsstätte. Durch den früheren Quarzabbau hatte sich ein unterirdischer See gebildet. Im letzten Jahrhundert ist hier ein komplettes Pferdefuhrwerk eingebrochen und versunken. Der einzige heutige Zugang in die Tiefe ist aus Sicherheitsgründen mit einem Gitter verschlossen. Neben dem Moorwald prägen Rauschbeere, Rosmarinheide oder Heidelbeere sowie Torfmoosbulte die Vegetation. Die alten Entwässerungsgräben wurden inzwischen mit Hilfe des THW verfüllt und das Moor weitgehend renaturiert. Der Stollen wird heute von Fledermäusen als Winterquartier genutzt. Vom Naturpark Bayerischer Wald, gestaltet von Susanne Blenk, wurde zum Quarzbruch des Naturschutzgebietes „Kiesau“ ein Begleitheft erstellt.

Wegbeschreibung
Ca. 2,5 km LL nordwestlich Rabenstein (ehem. Schloß), dort auch ZWW 3 über Kiesau zur Schönebene (Bodenmais) oder ZWW 1 vor der Kiesau abzweigend zum Bretterschachten (Bodenmais). Anschluß Rabenstein an ZWW 6 über die „Ableg“ und ZWW 5 durchs Klautzenbachtal nach Zwiesel. Zwischen Rabenstein und Regenhütte verläuft der „Gläserne Steig“.

Weitere Informationen bei:
Kur- und Touristik-Information Zwiesel, Stadtplatz 27, 94227 Zwiesel
Tel.: 09922/7099011, Fax: 09922/7099019
E-Mail: zwiesel@ferienregion-nationalpark.de
www.zwiesel.de

Meldung vom: 08.07.2019

Autochthone Pflanzenschule

Noch Anfang der 90er Jahre kultivierte Barthl Köppl im Nebenerwerb auf ca. einem Hektar Ackerland Forstpflanzen und Weihnachtsbäume. Bald darauf wurde er als „Sträucherbauer“ Spezialist für die Ansaat und die Aufzucht heimischer Wildsträucher wie Schlehe, Faulbaum oder Hundsrose. Da heute bei der Verwendung von Wildgehölzen im Privatgarten und im Landschaftsbau von überall her Pflanzen bezogen werden können, führt dies aus Sicht von Naturschutz und Landschaftspflege letzlich aber auch zu einer unerwünschten Erbgutverfälschung der regionalen Flora. So entstand die erste „autochthone Pflanzenzucht“ Bayerns, das Hobby wurde zum Beruf. Die Produktionsverfahren wurden zur Anerkennung von der Bezirksregierung geprüft und der Betrieb lizensiert. Sortimentserweiterungen und eine auf über 30 ha gewachsene Anbaufläche brachten dem Betrieb die Anerkennung als Markenbaumschule. Die einzige Arnika-Plantage in Bayern zieht hier auch Arnica montana heran, eine für die Region typische, oft verwendete Heilpflanze, die aber heute in freier Natur nur mehr selten vorkommt und daher geschützt ist.

Wegbeschreibung
Ca. 2,2 km LL östlich Stadtplatz Viechtach. Über Blossersberg Ri. Schönau bei Plöß, schräg gegenüber „Gläserne Scheune“. RWW 4 ab Viechtach.

Weitere Informationen bei:
Tourist-Information Viechtach
Stadtplatz 1, 94234 Viechtach
Tel.: 09942/1661,  Fax: 09942/615
E-Mail: tourist-info@viechtach.de
www.viechtach-tourismus.com

Meldung vom: 03.05.2018

Naturschutzgebiet Antoniuspfahl

Der Pfahlriegel, der auch St. Antoniuspfahl heißt, wurde zusammen mit dem Großen Pfahl bereits 1935 unter Naturschutz gestellt. Über bestehende Feldwege und Pfade kann dieser Abschnitt gut begangen werden. Der Pfahlriegel trägt eine Kapelle, die dem Heiligen Anton geweiht ist. Wie alle weniger ertragreichen Fluren wurde auch der Pfahl früher hier von Ziegen oder Schafen beweidet. Dadurch wurde auch der Baumaufwuchs verhindert. Mit dem Rückgang in der Landwirtschaft eroberten Sträucher und Bäume den Pfahl. Nur durch behutsame Landschaftspflege kann der Charakter der typischen Pfahlheide wieder hergestellt werden. Interessante Informationen können auf dem Naturlehrpfad am „Großen Pfahl“ gesammelt werden. Seit Frühjahr 2001 ist im „Alten Rathaus“ Viechtach eine Dauerausstellung eingerichtet, in der man vieles Wissenswerte über die Geologie, die Nutzungsgeschichte und die Vegetation der Pfahlregion erfahren kann (siehe auch „Großer Pfahl“).

Wegbeschreibung
Unmittelbar parallel der B 85 bei Viechtach, an der Abzweigung nach St. Englmar (Parkplatz bei der Kapelle).

Weitere Informationen bei:
Tourist-Information Viechtach
Stadtplatz 1, 94234 Viechtach
Tel.: 09942/1661, Fax: 09942/6151
E-Mail: mailto:tourist-info@viechtach.de
www.viechtach-tourismus.com

Meldung vom: 03.05.2018

Angerdorf Sohl

Sohl wird 1294 erstmals urkundlich erwähnt, dürfte aber mindestens 100 Jahre älter sein, wie die Gründungsdaten benachbarter Orte andeuten. Fernab vom heutigen Gemeindesitz Teisnach mussten die Sohler schon immer für eigene Interessen kämpfen. Die Errichtung der Dorfkapelle, der lange Kampf bis zur Gründung einer eigenen Ortsfeuerwehr, wie auch das intensive Vereinsleben mit seinen jährlichen Höhepunkten sind Ausdruck einer noch intakten, aktiven Dorfgemeinschaft in ihrer südlichen Randlage des Altlandkreises Viechtach. Der Einsatz der Bewohner und Marktgemeinde für ortsbildverschönernde Maßnahmen fand im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ 1996 (Landkreissieger) und 1998 Anerkennung.

Wegbeschreibung
Auf der B 85/B 11 Regen-Viechtach bei Arnetsried abbiegen nach Sohl, oder von Regen aus auf der „Marcher Höhe“ (B 85/B 11) rechts abbiegen nach Sohl.

Weitere Informationen bei:
Verkehrsamt Teisnach
Prälat-Mayer-Platz 5, 94244 Teisnach
Tel.: 09923/8011-15, Fax: 09923/8011-22
E-Mail: tourist-info@teisnach.de
www.teisnach.de

Meldung vom: 03.05.2018

Burgruine Weißenstein

Neben Moosbach und Viechtach tritt auch in Weißenstein die Quarzader markant zu Tage. Die Erhebung mit weitem Rundblick war ideal, um hier schon um 1100 eine Burganlage zur Kontrolle des wichtigen Böhmweges zu errichten, welcher der weiße Quarz ihren Namen gab. Im Jahre 1940 wurde hier eine Fläche von etwa 6 Hektar des Weißensteiner Pfahls unter Naturschutz gestellt, die auch das Gelände der Burgruine einschließt. Der im Jahr 2000 fertiggestellte Burglehrpfad des Naturparks Bayerischer Wald zeigt Wichtiges und Interessantes zur Geschichte, zur Geologie sowie zur Tier- und Pflanzenwelt des Burggeländes und des Weißensteiner Pfahls auf.

Führungen jeden Mittwoch um 14:00 Uhr, Anmeldung erforderlich.

Burgruine mit Burgfried (weiter Rundblick)

„Gläserner Wald“ entlang dem Burgweg
„Fressendes Haus“ des Dichters Siegfied von Vegesack (und dessen Grab am Pfahlweg), mit

Vegesack-Museum, Ausgrabungsfunden und Schnupftabak-Gläsersammlung

Burggarten

Wegbeschreibung
Ca. 2 km LL südlich OK Stadt Regen. Die Burgruine ist weithin sichtbar.

Weitere Informationen unter:
Touristinformation Regen
Schulgasse 2, 94209 Regen
Tel.: 09921 604-26, Fax 09921604-33
E-Mail: tourist@regen.de
www.regen.de

Meldung vom: 03.05.2018

Die Osterbrünnl Kapelle

Von Ruhmannsfeldener Bürgern vor ca. 700 Jahren erstmals errichtet, war die Kapelle unter der Schirmherrschaft des Klosters Aldersbach zeitweise ein bedeutender Wallfahrtsort, zu dem die Gläubigen bis aus Österreich kamen. Ruhmannsfelden kam schließlich unter die Herrschaft von Kloster Gotteszell. Die hohen Einnahmen des Osterbrünnls waren dem Abt bald ein Dorn im Auge. Seine Schergen ließen mehrfach die von den Gläubigen gestifteten, in den Bäumen aufgehängten Votivtafeln – andernorts durchaus gängige Wallfahrtspraxis – als „Zeugnisse primitivsten Aberglaubens“ zerstören. Mehrfach kam es zu Prügeleien und regelrechten Kämpfen, da die Ruhmannsfeldener ihr Osterbrünnl massiv verteidigten. Die Wallfahrtsstätte wurde schließlich niedergebrannt und durfte lange nicht wiedererrichtet werden. Als nach der Auflösung der Klöster 1803 die Bürger einen Neubau versuchten, befahl der Staat den Abbruch. Erst nach dem Brand der Pfarrkirche 1820 durfte das Osterbrünnl neu aufgebaut werden. Ausgelöst durch den Einmarsch der Warschauer- Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei im Sommer 1968, wurde die Kapelle Ziel einer neuen Friedenswallfahrt, zu der sich alljährlich im September fast 1000 Gläubige treffen.

Wegbeschreibung
Knapp 1 km südöstlich OK Ruhmannsfelden am Rand des Teisnachtales, über Osterbrünnl-Weg (am RWW 1).

Weitere Informationen bei:
Tourist-Information Ruhmannsfelden
Schulstraße 23, 94239 Ruhmannsfelden
Tel.: 09929/902003, Fax: 09929/4341
E-Mail: tourist-info@ruhmannsfelden.de
www.ruhmannsfelden.de

Meldung vom: 03.05.2018

Naturerlebnispfad Panoramasteig Patersdorf

Viele wissenswerte Informationen über die Bodenentstehung, die Siedlungsgeschichte, die Kulturlandschaft, den Naturkreislauf, die Artenvielfalt im Wald oder über das Alter und die Höhenschätzung von Bäumen warten auf den interessierten Naturfreund. Dazu laden auch ein Baumtelefon, ein Waldxylophon und eine Holzorgel sowie ein Ratespiel für Kinder zum Lernen über die Waldlandschaft ein. Eine Panoramatafel beschreibt die höchsten Bayerwaldberge. Ruhebänke und die Aussicht aus ca. 750 m Höhe runden das Naturerlebnis am Spitzberg ab. Der Naturlehr- und Erlebnispfad wurde von der Gemeinde Patersdorf mit Unterstützung durch die Direktion für Ländliche Entwicklung (Landau), den Naturpark Bayerischer Wald (Zwiesel) und durch viele Gönner und Helfer erstellt.
Wegbeschreibung
Ca. 4 km südwestlich Patersdorf. Anfahrt über Knabenhof  Schön, ausgehend von der Bundesstraße 11 zwischen Patersdorf und Ruhmannsfelden. Wandermöglichkeit mit herrlicher Aussicht und Anbindung an einen Kreuzweg mit Denkmal.

Weitere Informationen bei:
www.patersdorf.de
Verkehrsamt Patersdorf
Martinsplatz 10, 94265 Patersdorf
Tel.: 09923/8010-40, Fax: 09923/8010-45
E-Mail: tourist@patersdorf.de

Meldung vom: 30.04.2018

Kreislehrgarten Patersdorf

Der Landkreis Regen und der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege arbeiten seit Frühjahr 1994 gemeinsam am Projekt“ Kreislehrgarten“. Nach und nach wurden – auch mit freiwilligen Helfern der Gartenbauvereine – Obstbäume und eine Wildstrauchhecke gepflanzt, ein Geräteschuppen und ein Bauerngarten errichtet, ein Bienen-Freistand mit Honig- Lehrpfad aufgestellt sowie ein Trocken- und Feuchtbiotop geschaffen. Auch verschiedene Wildrosen und Beerenobstarten sind hier zu finden, dazu auch Unterschlupf- und Brutmäglichkeiten für Insekten. Zu bestimmten Anlässen verwandeln der Kreisverband und die ihm angehörenden Gartenbauvereine das Freigelände zu einem wahren Paradies für Garten- und Naturfreunde durch die geschmückten Stände und das vielseitige Informations- und Produktangebot zum Thema „Garten“. Bei Führungen und Kursen im Kreislehrgarten soll das nötige Fachwissen weitergegeben und Verständnis für naturnahe Lebensräume vermittelt werden. Informationen und Anmeldungen bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Regen unter Tel. 09921/601309.

Wegbeschreibung
Ca. 500 m LL westl. Patersdorf, an der Ortsverbindungsstraße von Patersdorf nach Linden.

Weitere Informationen bei:
Verkehrsamt Patersdorf
www.patersdorf.de
Martinsplatz 10, 94265 Patersdorf
Tel.: 09923/8010-40, Fax: 09923/8010-45
E-Mail: tourist@patersdorf.de

Meldung vom: 30.04.2018

Vollzug des Bayerischen Jagdgesetzes; Ausweisung eines landkreisüberschreitenden Wildschutzgebietes für Auerwild „Arber“ im Bereich Mühlriegel – Großer Arber – Bretterschachten

Bekanntmachung

Die Landratsämter Regen und Cham beabsichtigen in ihrer Funktion als Untere Jagdbehörden aufgrund des Art. 21 Abs. 1 – 3 i. V. m. Art. 49 Abs. 2 Nr. 3 des Bayerischen Jagdgesetzes vom 30.08.2014 (GVBI. vom 22.07.2014, S. 333) eine Fläche von ca. 2755 ha durch Rechtsverordnung zu einem gemeinsamen Wildschutzgebiet für Auerwild im Bereich „Mühlriegel – Großer Arber – Bretterschachten“ zu erklären.

Der Entwurf der Rechtsverordnung mit dem entsprechenden Lageplan M 1 : 5.000 liegt in der Zeit von Freitag, den 07.08.2015 bis Montag, den 07.09.2015 jeweils von Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 12.00 Uhr  vormittags und von 13.00 Uhr bis 16:00 Uhr nachmittags sowie am Freitag jeweils von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Landratsamt Regen, Poschetsrieder Str. 16, 94209 Regen, Zimmer-Nr. 014, zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Während der Auslegungsfrist können Bedenken und Anregungen beim Landratsamt Regen vorgebracht werden.

Regen, den 21. Juli 2015

Landratsamt Regen

Michael Adam, Landrat

 

Meldung vom: 09.06.2017

Öffnungszeiten Führerscheinstelle

 

  • Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr
  • Dienstag von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr
  • Donnerstag von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr
  • Montag und Mittwoch Nachmittag geschlossen!

 

Meldung vom: 10.10.2018

Schlossgarten Buchenau

Der private Park wurde nach der Schlosserweiterung in den Jahren 1868-70 zur heutigen Größe von einem russischen Gartenarchitekten angelegt. Ein damals etwa 100-jähriger Mischwald nimmt heute als „Urwald“ im oberen Gartenteil etwa ein Drittel der Parkfläche ein. Hier findet sich eine unbeschreibliche Artenvielfalt, wie z.B. alte, mächtige Bergahorne, Buchen, Eiben und auch fremdländische Pflanzen. In der Gartenmitte wurdef ür die Anzucht von Blumen und Gemüse ein beheiztes Gewächshaus sowie als Winterquartier für Kübelpflanzen ein „Palmenhaus“ erbaut, umgeben von einer Streuobstwiese.
Im Süden des Parks speist der kleine Hirschbach einen künstlich angelegten Wasserfall. Den Vorgarten des als Baudenkmal geschützten Schlossgebäudes ziert ein Springbrunnen, der von Blumen- und Kräuterrabatten eingerahmt ist.

Wegbeschreibung
Von der Staatsstraße Zwiesel – Frauenau bei Dampfsäge Richtung Oberzwieselau und Buchenau. Von Ludwigsthal aus über Spiegelhütte nach Buchenau. Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen.

Weitere Informationen bei:
Verkehrsamt Lindberg
Zwieselauer Straße 1, 94227 Lindberg
Tel.: 09922/1200, Fax: 09922/869701
E-Mail: info@gemeinde-lindberg.de
www.gemeinde-lindberg.de

Meldung vom: 30.04.2018

Der Brandtener Kessel

Umgeben von 800-1050 m hohen Waldgipfeln wie Hennenkobel, Hahnenriegel, Silberberg und dem Kronberg, blieb das früher ausgedehnte Waldmoor im „Brandtener Kessel“ mit seinen vielen Bächen lange Zeit unbewohnbar. Erst Entwässerungen und Brandrodungen durch den letzten Degenberger Grafen ließen um 1590 das Dorf entstehen, dessen Entwicklung stark vom Hüttenwesen des Silberbergs und seinem großen Holzbedarf geprägt wurde. Nach einer Feuersbrunst wurde der Ort „verlegt“ und am heutigen Standort neu aufgebaut. In einem der malerischsten Winkel des Landkreises gelegen, erhielt sich Brandten, einst selbstständige Gemeinde, bis heute seinen starken Dorfverband mit ausgeprägtem Gemeinschaftssinn. Vom Tafelstandort und der Staatsstraße aus lläßt sich das, besonders um Langdorf herum typische Flurverteilungsmuster weltlicher Rodungen, die zusammenhängende „Blockflur“ gut erkennen: Der ganze Hofbesitz erstreckt sich in einem ca. 2,4 km langen Streifen ab den alten Hofstellen ungeteilt bis zur Schwarzach.

Wegbeschreibung
Auf der Staatsstraße Langdorf-Schwarzach/Zwiesel, Abzweigung Nebelberg/Brandten.

Weitere Informationen bei:
Tourist-Information Langdorf
www.langdorf.de
Hauptstraße 8, 94264 Langdorf
Tel.: 09921/9411-13, Fax: 09921/9411-20
E-Mail: tourist-info@langdorf.de

Meldung vom: 30.04.2018