Archiv des Autors: Alexandra Weber

Angerdorf Kirchdorf im Wald

Das vom seligen Wilhelm im 11. Jhd. gegründete Angerdorf ist noch heute von der Gestalt seines ursprünglichen Dorfangers geprägt. Früher diente der Anger als Sammelplatz für das Vieh und war Lagerplatz, Arbeits- und Freizeitfläche für das Dorf. Ein Weiher, mehrere Backöfen und Vorgärten gaben ihm damals sein typisches Gesicht. Nach dem Bau einer Umgehungsstraße konnte ab 1986 über das Städtebauförderungsprogramm, in Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Planungsbüro, die Funktion und Gestalt dieser zentralen Freifläche wieder verbessert werden. Insgesamt wurde damit eine deutliche Hebung der Lebensqualität im Ort erreicht. Das Gesamtergebnis der Ortskernsanierung und der besondere Einsatz der Gemeinde und ihrer Bürger für ihr Heimatdorf wurde schon wiederholt durch Auszeichnungen gewürdigt (u.a. Bezirkssieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“)
Projektgemeinde auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der „nachhaltigen Entwicklung“.
Wegbeschreibung: An der B 85 zwischen Regen (ca. 15 km) und Passau (ca. 50 km).

Weitere Informationen bei:
http://www.kirchdorf-im-wald.de
Tourist-Information Kirchdorf im Wald
Marienbergstraße 8, 94261 Kirchdorf im Wald
Tel.: 09928/9403-20, Fax: 09928/9403-28
E-Mail: tourist@kirchdorf-im-wald.de
http://www.kirchdorf-im-wald.de

Meldung vom: 03.05.2018

Naturerholungsanlage Kirchdorföd

Diese Anlage abseits des Ortes, wurde von der Gemeinde Kirchdorf im Wald für besondere Nutzungen der Freizeit und Erholung für Urlaubsgäste und Einheimische eingerichtet: Das Natur-Kneipp-Becken und das Arm-Becken bieten dem müden Wanderer eine willkommene, belebende Erfrischung. Durch die Ausstattung mit einer Schaukel, den Turnstangen, einem Karussell, einem Sandkasten, der Abenteuerrutschbahn und einer großzügigen Spielwiese ist die Anlage als attraktiver Spielplatz besonders familienfreundlich. Eine Schutzhütte sowie ein großer Lagerfeuerplatz bieten Rastgelegenheit und Grillmöglichkeit.
Wegbeschreibung:
Von Kirchdorf im Wald Richtung Klingenbrunn/Nationalpark. Nach ca. 4 km, noch vor dem Anstieg zur „Schmelzerhöhe“, liegt die Anlage links, etwa 10 m neben der Staatsstraße.

Tourist-Information Kirchdorf im Wald
Marienbergstraße 8, 94261 Kirchdorf im Wald
Tel.: 09928/9403-20, Fax: 09928/9403-28
E-Mail: tourist@kirchdorf-im-wald.de
http://www.kirchdorf-im-wald.de

Meldung vom: 03.05.2018

Weihnachtsgrüße

 - Weihnachtgrüße
Besinnliche Weihnachtsfeiertage und die besten Wünsche für ein gesundes und erfolgreiches Jahr.

Meldung vom: 30.04.2018

Wann braucht man ein (neues) erweitertes Führungszeugnis?

In den Empfehlungen des Landesjugendamtes soll das Zeugnis im Regelfall von allen Ehrenamtlichen verlangt werden. Bestehen vertrauensbildende und kontaktintensive Situationen, die ausgenutzt oder missbraucht werden können, erhöht sich das Gefährdungspotenzial für Übergriffe gegenüber Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grunde sollte in jedem Falle Einsicht in das Zeugnis genommen werden. Im Zweifelsfalle sollten sich die Verantwortlichen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen lassen.

Ein erweitertes Führungszeugnis gilt als aktuelle, wenn es innerhalb von 3 Monaten nach Ausstellung dem Verein/Verband zur Einsichtnahme vorgelegt wird.

Das erweiterte Führungszeugnis muss regelmäßig überprüft werden, egal ob es sich um ehrenamtliche, nebenamtliche oder hauptamtliche Tätige in der Jugendarbeit handelt. Der Gesetzgeber gibt vor, spätestens nach 5 Jahren die Einsichtnahme erneut durchzuführen.
Für das Kreisjugendamt sind unter dem Qualitätsaspekt diese 5 Jahre allerdings ein langer Zeitraum, in dem viel passieren kann. Wir empfehlen deshalb, die Prüfung bereits nach 3 Jahren wieder durchzuführen. Unabhängig davon besteht für jeden Verein/Verband jederzeit die Möglichkeit, die Ehrenamtlichen stichprobenmäßig zu prüfen. Dies erhöht die Sicherheit für Kinder und Jugendliche, dass die tätigen Personen für die Jugendarbeit geeignet sind.

Meldung vom: 29.04.2024

Naturschutzgebiet Großer Arbersee

Naturschutzgebiet Großer ArberseeAls Rest eines eiszeitlichen Karsees hat sich der Große Arbersee bis heute erhalten. Neben dem Kleinen Arbersee finden sich im Landkreis nur mehr hier derartige Schwingrasengesellschaften. Schon 1939 wurden der Große Arbersee und die Arberseewand mit 157 Hektar als größtes Naturschutzgebiet im ArberLand ausgewiesen. Mit der zunehmenden natürlichen Versauerung durch Huminsäuren aus den Abflüssen der umliegenden Nadelwälder, verstärkt durch sauren Regen , ist im See allerdings ein Leben für Fische unmöglich. Ähnlich den Bedingungen in Mooren hat sich hier eine hochspezialisierte Gesellschaft säurevertäglicher Pflanzen und weniger Insektenarten etabliert. Unter wissenschaftlicher Anleitung haben Tauchsportler den See erforscht und dokumentiert: Cletus Weilner, Die Eiszeitseen des Bayerischen Waldes, Regen (1997).

Wegbeschreibung:
ca. 4 km LL südwestlich Bayer. Eisenstein-Verkehrsamt. Ab B 11 Zwiesel-Bayer. Eisenstein über Regenhütte zum Brennes grenzt der See etwa 40 m an die Staatsstraße, die Parkplätze und den Rundweg an. Fernwanderweg E6 (Ostsee-Wachau-Adria) ab Bayer. Eisenstein über Arbersee zum Arbergipfel und Zielwanderweg 8 Bayer. Eisenstein-Arbersee.

Tourist-Information Bayerisch Eisenstein
Schulbergstr. 1
Tel. 09925/327, Fax 478
E-Mail: info@bayerisch-eisenstein.de
www.bayerisch-eisenstein.de

Meldung vom: 03.05.2018

Naturdenkmal Linde

Diese mehr als 600-jährige Linde (P) mit einem Stammumfang von über 6 Metern und einer Höhe von etwa 25 Metern, zählt zu den ältesten und zugleich mächtigsten Bäumen im Landkreis. Zusammen mit dem benachbarten Wohngebäude (P), dem Hatzinger Hof (BauD), und den ebenso erhaltenswerten, großen Eschen finden wir hier ein wohl einmaliges historisches Hof-Ensemble vor. Der Baum, der bereits von 1965 bis 1970 unter Schutz stand, wurde nach einer umfangreichen Sanierung im Jahre 1972 wieder als Naturdenkmal ausgewiesen. Nach der Baumsanierung und dem Abriß kleinerer landwirtschaftlicher Nebengebäuden kann dieser uralte Hofbaum wieder voll zur Geltung kommen.

Wegbeschreibung
Ca. 1 km LL nordwestlich des alten Ortskerns. Unmittelbar vor dem Grenzübergang (B11) links bergauf Richtung Kötzting-Bayerisch Häusl-Brennes, nach ca. 600 m bei Bayerisch Häusl die einmündende Straße links bergab, bis zum Hof mit Linde.
Tourist-Information Bayerisch Eisenstein
Schulbergstraße 1, 94252 Bayerisch Eisenstein
Tel.: 09925/9403-16 Fax: 09925/478
Email: info@bayerisch-eisenstein.de
www.bayerisch-eisenstein.de

Meldung vom: 03.05.2018

Die Burggrafenrieder Senke

Als Relikt der früheren Landnutzung in einer feuchten Senke entwickelten sich die parzellierten Felder und Weideflächen zu Ödland, das mangels weiterer Bewirtschaftung immer stärker verbuschte und teils aufgeforstet wurde. Zum Erhalt der Kulturlandschaft und der Feuchtwiesen wurden Ende der 90er Jahre größere Fichtenbestände entfernt, was nur durch die entgegenkommende Haltung der Grundeigentümer möglich wurde. Gleichzeitig wurde im Rahmen eines Pilotprojektes mit genügsamen Hochland-Rindern der früher typische Weidebetrieb wieder aufgenommen. Durch Unterdrückung des Gehölzaufwuchses in Folge regelmäßiger Beweidung können diese überlieferten, für das örtliche Landschaftsbild typischen Flurformen nun als offenes Grünland erhalten und vielen der daran angepaßten, zum Teil seltenen Pflanzenund Tierarten das überleben gesichert werden.

Wegbeschreibung
Talsenke zwischen Habischried und Burggrafenried. RWW 3 ab Ortsmitte Bischofsmais Richtung Habischried. Ab Habischried links nach Burggrafenried (RWW 7)

Weitere Informationen bei:
Tourist-Information Bischofsmais
Hauptstraße 34, 94253 Bischofsmais
Tel.: 09920/940-444 Fax: 09920/940-440
E-Mail: touristikinformation@bischofsmais.de
www.bischofsmais.de

Meldung vom: 30.04.2018

Festsetzung des Überschwemmungsgebietes am Kleinen Regen (Stadt Zwiesel, Gemeinden Frauenau und Lindberg); Hinweis auf Anhörungsverfahren

Das Landratsamt Regen ist gesetzlich verpflichtet, Überschwemmungsgebiete mittels Rechtsverordnung festzusetzen für

  • Gebiete, in denen ein Hochwasserereignis statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist, und
  • Gebiete, die zur Hochwasserentlastung und Rückhaltung beansprucht werden.

Nach Ermittlung des Überschwemmungsgebietes am Kleinen Regen durch das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf ist nun vor Erlass der Rechtsverordnung ein Anhörungsverfahren durchzuführen.

Hierzu liegen der Verordnungsentwurf und die Planunterlagen in der Zeit vom 10.02.2015 bis einschließlich 09.03.2015 während der üblichen Dienststunden bei der Stadt Zwiesel, den Gemeinden Frauenau und Lindberg sowie im Landratsamt Regen, Zimmer-Nr. 205, zur Einsicht aus. Dies wird in den jeweiligen Gemeinden auch öffentlich bekannt gegeben.

Jeder, dessen Belange durch die Festsetzung des Überschwemmungsgebietes berührt werden, kann bis spätestens 23.03.2015 Einwendungen schriftlich oder zur Niederschrift in den betroffenen Gemeinden oder beim Landratsamt Regen, Zimmer-Nr. 205, erheben.

Meldung vom: 09.06.2017

Pausenhof-Neugestaltung

Ein Schulhof im Wandel: Aus einer früher monotonen Schotterfläche haben hier zur Jahrtausendwende Schulkinder, Eltern und Lehrer – überwiegend in Eigenleistung – einen vielfältig nutzbaren grünen Schulhof geschaffen, der auch so manchem Schulfest einen lebendigen Rahmen geben kann. Heute ist dieser Bereich vor allem Bewegungs- und Spielplatz: Ein liegender Kletterbaum, eine Hangrutsche, das Völkerballfeld, mehrere Bänke, passende Gehölze und eine begrünte Sitzmulde sind die neuen Funktions- und Gestaltungselemente, die nach Schulschluß; nicht nur Kinder und Jugendliche zum „spielerischen2 und erholsamen Verweilen einladen. Der Platz bietet zugleich Stellplätze, die ausserhalb der Schulbetriebszeiten, auch füür die benachbarte Mehrzweckhalle der Gemeinde genutzt werden können.

Wegbeschreibung
Ca. 600 m nach Abfahrt von der B 11 nach Gotteszell, etwa 50 m links oberhalb der Ortsdurchfahrt, an der Grundschule.

Weitere Informationen bei:
Verkehrsamt Gotteszell
Annabergstraße 1, 94239 Gotteszell
Tel.: 09929/902000, Fax: 09929/1346
E-Mail: tourist-info@gotteszell.de
www.gotteszell.de

Meldung vom: 30.04.2018

Naturdenkmal Alte Linde

Die über 150 Jahre alte Linde in Linden ist eine Dorflinde typischer Ausprägung mit herabstreichender, ausladender Krone, wie man sie im ArberLand nur noch selten vorfindet. Sie befindet sich auf dem ehemaligen Anger des historischen, heute umfassend sanierten Schlossbauerngutes. Der ca. 25 m hohe Baum mit einem Stammumfang von 3,80 m wurde 1977 zum Naturdenkmal erklärt. Durch den Abriss störender Nebengebäude auf dem Schlossanger kommt dieses Naturdenkmal, ein Wahrzeichen des Dorfes, wieder besser zur Geltung.
Lindenblätter prägten auch das Wappen der Degenberger, die früheren Herren von Linden. Nicht nur für das Dorfbild hat die Linde eine hohe Bedeutung. Die Blüten sind eine begehrte Bienenweide und werden seit jeher auch zur Bereitung von Lindenbütentee genutzt.

An der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich zwei weitere, jüngere Linden. Sie stehen  neben einem alten, noch intakten Hausbrunnen. Sie sind übriggebliebene Hausbäume des über Jahrhunderte dort vorhandenen Wirtshauses „Bräuhaustaverne“,  am früher bedeutenden Weg von Deggendorf Richtung Viechtach und Teisnach.

Wegbeschreibung:
Linden liegt unmittelbar an der B 85 zwischen Patersdorf und Viechtach, am historischen „Pandurensteig“. Schon vom Ortsbeginn aus (Gasthaus Linden) kann man die Linden sehen, die auf dem Schlossanger im alten Dorfkern stehen.

Weitere Informationen:
Tourist-Information Geiersthal
Rathausstraße 5, 94244 Geiersthal
Tel.: 09923 8415-11, Fax: 09923 8415-30
E-Mail: tourist-info@geiersthal.de

Meldung vom: 03.05.2018

Spielgarten Ober-/Unterried

Zwischen Ober- und Unterried, bei der Montessorischule, wurde 1996 nach einer Planung durch die Kreisfachberatung, mit tatkräftiger Hilfe von Eltern, Dorfvereinen und der Gemeinde Drachselsried dieser pädagogisch nutzbare Erlebnisspielplatz geschaffen. Das spielerische Erleben und Begreifen der Natur mit allen Sinnen stand Pate bei der Planung.

Bei der Anlage, die durch ihre natürliche Ausstattung besonders die frühkindliche Entwicklung der Sinne und der Motorik anspricht, wurden anstelle vorgefertigter Geräte bewußt naturhafte Gestaltungs- und Spielelemente gewählt.

So können Kinder den Umgang mit den Urelementen Erde, Sand, Stein, Holz und Pflanzen unmittelbarer erleben und ihre Phantasie sowie die eigenen Fertigkeiten besser entwickeln.

Wegbeschreibung
An der Dorfstraße zwischen Ober- und Unterried.

Weitere Informationen bei:
Information Drachselsried
Zellertalstraße 8, 94256 Drachselsried
Tel.: 09945/905033, Fax: 09945/905035
E-Mail: tourist-info@drachselsried.de
www.drachselsried.de

Meldung vom: 30.04.2018

Naturdenmal Linden in Frath

Wegen ihrer herausragenden Schönheit und Einmaligkeit wurden die beiden Linden 1977 als Naturdenkmal ausgewiesen. Seit über hundert Jahren prägen sie die Zufahrt zur Hofanlage aus dem 12. Jahrhundert. Sie haben einen Stammumfang von ca. 2,80 m und eine Höhe von 18 m. Ein ca. 800 Jahre alter, völlig ausgehöhlter „Lindenveteran“ (Feuerschaden) befindet sich im Bereich der alten Hofstatt. Der Umfang des verbliebenen, halbrunden Rindenkranzes beträgt 7,05 m. Daneben befinden sich die Gebäude des früheren Hofes (BauD vor 1800). Aus einer Hofteilung im 14. Jahrhundert stammt ein weiterer Hof, dessen Wohnhaus (Holzbauweise) ebenfalls BauD ist. Die Frath soll entstanden sein, als der damalige Grundherr der Gegend, der Graf von Bogen, während eines Kampfes mit einem Bären rettende Hilfe durch einen Hirten erhielt; aus Dankbarkeit wurde diesem das Gebiet der Frath geschenkt. Die Frath sollte auf immer abgabenfrei bleiben, wovon sich der Name „Frath“ (Freiheit) ableitet.

Meldung vom: 30.04.2018

Kurpark Böbrach

Zum Zeitpunkt des Baues der Umgehungsstraße kam dieses Grundstück im Zentrum des Dorfes in den Besitz der Gemeinde nach Aussiedlung eines der letzten innerörtlichen, landwirtschaftlichen Anwesen. Im Rahmen der städtebaulichen Sanierung konnte neben der Neugestaltung des gesamten Ortskerns auch diese frühere Hofstelle als öffentliche Grünfläche vollständig überplant werden. Durch Abriss störender Nebengebäude und einer ansprechenden Freiflächengestaltung, mit Erhalt seines „Obstwiesencharakters“ und Ergänzung durch weitere Gehölze, bietet der heutige Kurpark eine zentrale Erholungsfläche für Urlauber und Anwohner, die den dörflichen Ursprung noch spüren läßt. Dabei wurde auch ein kleiner Teich angelegt. Für kulturelle Veranstaltungen wurde der halboffene „Musikantenstadl“ geschaffen, der bewusst einer Scheune nachempfunden ist. Das bestehende, ortstypische Wohnstallhaus wird für eine künftige öffentliche Nutzung erhalten.

Wegbeschreibung: Ortsmitte gegenüber dem Rathaus.

Meldung vom: 03.05.2018

Kurpark Bodenmais

Eine besonders beziehungsreiche Situation für die Verbindung des Kurortes mit der Welt ist hier durch die Endstation der Bahnlinie entstanden, inmitten des 1989 fertiggestellten Kurparks .Für die Bahnreisenden, die mit der „Waldbahn“ anreisen, beginnt der Urlaub bereits bemi Aussteigen auf der Promenade. Das 2,35 Hecktar große Gelände stellt mit seinen beschaulichen Aufenthalts- und Spielbereichen, den vielfältig gestalteten Pflanz- und Wasserflächen sowie Brücken und Wegen eine wichtige Verbindung zwischen dem Kurparkbad, den alten Kuranlagen, dem Rathaus mit Kurverwaltung, der Bahnhofstraße und dem neugestalteten Marktplatz im alten Ortskern dar. Man wollte die den Ort prägende, historische Bahnhofsituation insgesamt erhalten, eines der früheren Bahngleise wurden zum Teichbecken umgestaltet.

Wegbeschreibung
Ortsmitte, unmittelbar hinter dem Rathaus, auf dem Bahnhofsgelände, das auch Ausgangspunkt für den Besuch der Rißlochfälle ist (ZWW 2).

Weitere Informationen:
Bodenmais Tourismus
Bahnhofstraße 56, 94249 Bodenmais
Tel.: 09924 778135, Fax  09924 778150
E-Mail: info@bodenmais.de

Meldung vom: 10.12.2018

Naturdenkmal Hochfall

Eine etwa 1 km lange, weitgehend natürlich erhaltene Fließstrecke des Moosbaches wurde hier, nördlich von Oberlohwies 1965 als Naturdenkmal ausgewiesen. Der Moosbach, dessen Quellgebiet zwischen dem Kleinen Arber und dem Enzian liegt, rauscht hier über mehrere eindrucksvolle Wasserfälle steil zu Tal. Vom Wanderweg aus, der den Bach auch auf einer Brücke ü;berquert, lässt sich dies gut beobachten.
Im Laufe der Jahrtausendwende hat das Wasser im Gestein (Gneis) mehrere Kessel ausgehöhlt. Gut sind im Fels auch die Verlagerungen des Bachbettes am oberen Beginn der Wasserfälle zu erkennen. Das Naturschauspiel, das hier im Fels eingraviert ein Stück Erdgeschichte schrieb, gehört mit zu den sehenswürdigsten grünen Perlen des Landkreises Regen. Es sollte in keiner Tourenplanung der Urlaubsgäste in der Arberregion fehlen.

Wegbeschreibung:
Ca. 2,3 km LL nord-nordwestlich der Kapelle (Kötztinger Straße) und ca. 1,5 km nördlich Mooshof. Ab Mooshof Rundwanderweg 3 (Hochfall von unten), Rundwanderweg 8 (Hochfall von oben). Ab Bodenmais (Kapelle) Rundweg 3 oder ZWW 6, mit Parkmöglichkeit an der Riedlbergstraße nördlich der Wasserfälle, dann südlich abbiegen auf Rundwanderweg 8.

Weitere Informationen bei:
Bodenmais Tourismus
Bahnhofstraße 56, 94249 Bodenmais
Tel.: 09924 778135, Fax 09924 778150
E-Mail: info@bodenmais.de
www.bodenmais.de

Meldung vom: 30.04.2018

Naturschutzgebiet Rißloch

In einem eiszeitlichen, auffällig ausgeprägten Gebirgseinschnitt mit schroffen Felswänden stürzt der Rißbach, der sich hier mit dem Schwellbach vereinigt, steil zu Tal. Dabei durchquert er in mehreren Kaskaden die wilde Felsschlucht, die von naturnahen Buchen-, Ahorn- und Fichtenwäldern begleitet wird. Am unteren Ende der sich von Ost nach West öffnenden Schlucht knickt der Rißbach, gelenkt durch die Gebirgsformationen, fast rechtwinkelig nach Süden in Richtung Bodenmais ab, wo er, verstärkt um weitere Bachzuläufe, im Ort ein Elektrizitätswerk speist. Das „Rißloch“ mit seinen“Rißlochfällen“ den größten Wasserfällen im Bayerischen Wald und einer Flläche von 32,9 Hektar, wurde schon 1939 unter Naturschutz gestellt. Es gehört – neben dem ND Hochfall – zu den absoluten Höhepunkten im erlebnisreichen Angebot der Wälder in der Arberregion. Die Hochweiden (Schachten) und imposanten Felsformationen, die klaren Quellen und romantischen Gebirgsbachtäler kann sich der Wanderer, hier auf der Bodenmaiser „Sonnen-Seite“ des Arbermassivs – ganz für sich allein – Schritt um Schritt erobern.

Wegbeschreibung
Gut 1,5 km LL nord-nordöstlich Ortskern Bodenmais (Kreuzung/Verkehrsampel). ZWW 2 Richtung Arbergipfel ab Kreuzung Bahnhofstraße/Arberseestraße, oder RWW 2 ab Kötztinger Straße.

Weitere Informationen bei:
BodenmaisTourismus
Bahnhofstraße 56, 94249 Bodenmais
Tel.: 09924/7781-35, Fax: 09924/7781-50
E-Mail: info@bodenmais.de
www.bodenmais.de

Meldung vom: 03.05.2018

Der Teufelstisch

Der Sage nach soll der Teufelstisch dem Teufel als Mittagstisch gedient haben, bis ihn das Mittagsläuten eines Einsiedlers von der Oberbreitenau verjagte. Solche Felsstapel finden sich vereinzelt auch in anderen bayerischen Grenzgebirgen aus Granit, z. B. im Fichtelgebirge, im Steinwald oder im Dreisesselmassiv. Diese eigenartigen Felsformationen, die an Stapel von Matratzen oder Wollsäcken erinnern, beruhen auf der sogenannten „Wollsackverwitterung“ des Granit: Die regellose Anordnung seiner Mineralkörner aus Quarz, Feldspat und Glimmer und ein dichtes inneres Kluftnetz bewirken, dass er sich im Gegensatz zu Gneisen nach allen Seiten spalten lässt. Verwitterungskräfte greifen bevorzugt an Kanten und kaum erkennbaren Klüften an und zerlegen den Fels allmählich in platten- oder sackförmige Gebilde, die den Jahrtausende alten Zerfallsprozess dokumentieren.

Wegbeschreibung:
Auf der Straße von Bischofsmais nach Habischried, rechts im Wald gelegen, am Rundwanderweg 7.

Meldung vom: 03.05.2018

Oberbreitenau mit Dorfruinen

Mehr als 400 Jahre sind vergangen, seitdem die ersten acht Siedler nach Zustimmung durch den Grundherren über die Breitenau und Bischofsmais, Reichsfreiherrn Johannes VIII. Sigmund von Degenberg zu Schwarzach, die Hochfläche der Oberbreitenau besiedelten. Dabei entstand auch eine einfache Waldglashütte. Ab 1925 begann die Wüstlegung der zuletzt 9 Anwesen nach Verkauf an den Staat. Die letzten Bewohner verließen den Ort 1956. 1991/92 erfolgte durch die Gemeinde Bischofsmais die Freilegung einzelner Höfe, darunter die Anwesen Pledl, Knogl, Saller, Wöß und Holzbauer. Durch Privatinitiative wurde 1999 auch das Aigner-Haus ausgegraben und die Grundmauerreste freigelegt. Bewohnt ist heute noch das Landshuter Haus, der ehemalige Greil-Hof, der dem Bayerischen Waldverein als bewirtschaftetes Berghaus dient (Aussichtsplatz). Die Bemühungen um die Freistellung dieses für den Mittleren Bayerischen Wald und den Landkreis eher seltenen Hochlagendorfes und seiner ehemaligen Ortsflur wurden von der Bayerischen Staatsforstverwaltung u. a. durch intensive Abholzungen unterstützt. Damit konnte auch das dortige Hochmoor (ND) wieder freigestellt werden.

Wegbeschreibung
Ca. 3,3 km LL westl. Bischofsmais/Ortskern. Ab Bischofsmais ZWW 16 südwestl. bis Hermannsried, dort ZWW 10 in nordwestl. Ri. zum Ziel. Ab Wastlsäge ZWW 12, auch Teilstrecke von ZWW 11 bis Landshuter Haus. Ab Unterbreitenau (PP) RWW 4 um den Geißkopf herum, bis Anschluß ZWW 8, 11 oder 12.

Weitere Informationen:
Tourist-Information Bischofsmais
Hauptstraße 34, 94253 Bischofsmais
Tel.: 09920/940-444 Fax: 09920/940-440
E-Mail: touristikinformation@bischofsmais.de
www.bischofsmais.de

Meldung vom: 03.05.2018